DI 22.8. / 20 Uhr

theater wrede+, Oldenburg

Engelsklänge

Das oh ton_ensemble spielt Werke von von Ali N. Askin, Ralf Berlage, Michael Reudenbach, Antoine Chessex, Frédéric Pattar, Beat Furrer und Luke Bedford.

MI 23.8. / 20 Uhr

Kunsthalle Lingen

Engelsklänge

Das oh ton_ensemble spielt Werke von von Ali N. Askin, Ralf Berlage, Michael Reudenbach, Antoine Chessex, Frédéric Pattar, Beat Furrer und Luke Bedford.

FR 1.9. / 21 Uhr

Spedition Güterbahnhof Bremen

Dreh mal um

Musik aus Kassetten und Platten unterbrochen von elegischem Gejammer. Mit dem Duo Doombruder, Christoph Ogiermann, Alexandre Bellenger und den Autistic Argonauts.

SO 3.9. / 11.30 Uhr

Speicherbühne Bremen

MusikHörDiskurs 2017

Brian Eno and Contemporary Art: Dietmar Kirstein erläutert Schnittstellen und Übergänge in Brian Enos musikalischem und künstlerischem Werk.

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Imagefilm Lange Nacht der Musik 2014Zur Newsletter-Anmeldung
26.07.2009 / 15 Uhr | Schlosshof des Schlosses Oldenburg (Abschlusskonzert)

Zusammentrommeln

Jugendliche aus Orient und Okzident hauen auf die Pauke

Eine Veranstaltung des Büro für internationale Beziehungen der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft und dem Jugendamt der Stadt Oldenburg

Vom 18. bis zum 28. Juli waren israelische Jugendliche und ihre Betreuer aus der Partnerkommune Mateh Asher in Oldenburg. Je vier arabische und jüdische Jugendliche trafen sich mit Oldenburger Jugendlichen zu einem Percussion-Workshop unter der Leitung des renommierten Oldenburger Schlagzeugers Axel Fries vom Institut für Musik der Universität Oldenburg. Der Workshop hatte das Musizieren mit konventionellen und nicht-konventionellen Instrumenten zum Inhalt und ging von der Annahme aus, dass Musik jederzeit und überall möglich ist, dass Musikinstrumente im herkömmlichen Sinn hierfür keine Voraussetzung sind und dass praktisch alles, was uns im Alltag umgibt, als Klangquelle von eigener Ästhetik genutzt werden kann. Die Klangerforschung stand im Vordergrund sowie das Ausprobieren spezieller Spieltechniken und die Realisierung von Musik mit Alltagsgegenständen, gefundenen oder selbstgebauten Instrumenten. Die musikalische Umsetzung bewegte sich im Spannungsfeld von Improvisation, mehr oder weniger offenen Spielkonzepten bis hin zu konkreten Kompositionen, die gemeinsam erarbeitet wurden.
Dieser vom städtischen Büro für internationale Beziehungen, dem Jugendamt und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft organisierte interkulturelle Austausch bot den jüdischen und arabischen Jugendlichen die Chance, sich außerhalb Israels und in der Begegnung mit den deutschen Jugendlichen gemeinsam als israelische Staatsbürger zu identifizieren. Gleichzeitig wurde den Oldenburgern bewusst, wie sehr sich Jugendliche aus Israel trotz einer gemeinsamen Staatsbürgerschaft in ihren Kulturen unterscheiden. Über die Sprachgrenzen hinweg und in der gemeinsamen Erfahrung des unkonventionellen Musizierens zeigte sich, was die Jugendlichen voneinander trennt und was sie dennoch vereint. Unter dem Titel „Musik für konventionelle Schlaginstrumente, Alltagsgegenstände und Schrottperkussion“ präsentierten die Jugendlichen im Rahmen des Oldenburger Kultursommers die Workshopergebnisse auf der Bühne im Schlossinnenhof.

Das Projekt wurde gefördert durch die Eric- und Margarethe-Collins-Stiftung, die GSG Oldenburg und die Oldenburgische Landesbank.

MO 29.06.2009 / 20 Uhr | Exerzierhalle Oldenburg (Abschlusskonzert)

e-beat

Ensemble für experimentelle elektronische Musik

Ein Projekt des Instituts für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Oldenburgischen Staatstheater

Unter der Leitung von Axel Fries und Wolfgang Martin Stroh erarbeiteten Studierende des Instituts für Musik der Universität Oldenburg Kompositionen und Improvisationsmodelle in der Interaktion von Live-Musik, elektronischem Sound-Design und vorprogrammierten Computer-Grooves. Im Mittelpunkt des Projekts standen Fragen wie: Wie lassen sich akustische Klänge elektronisch formen? Wie können musikalisch interessante Klänge elektronisch erzeugt und live eingesetzt werden? Wie programmiert man Grooves mittels Sequenzer-Software und setzt diese in Live-Situationen ein? Wie können akustische Instrumente mit digitalen Klangerzeugern und digitaler Klangverarbeitung interagieren? Die Ergebnisse der Arbeit wurden in einem Abschlusskonzert in der Exerzierhalle präsentiert.

MO 22.06.2009 / 20 Uhr I Exerzierhalle Oldenburg
MI 24.06.2009 / 20 Uhr I Sendesaal Bremen

oh ton-ensemble: Musik und Computer

im dialog: klangpol – Konzertreihe präsentiert vom oh ton-ensemble

Eine Veranstaltung in Kooperation von oh ton e.V. und Oldenburgischem Staatstheater

Von Zuspiel und Klangtransformation zu Real-Time-Notation
Kompositionen von Giacinto Scelsi, Orm Finnendahl, Eckart Beinke, Luciano Berio, Cord Lippe und eine Uraufführung von Georg Hajdu.

Nena Eckelmann - Klarinette,
Jessica Rona - Viola,
Thomas Hell - Klavier,
Michael Pattmann - Schlagzeug,
Orm Finnendahl und
Georg Hajdu - Klangregie und Elektronik

DO 04., DI 09., DO 18., SO 21., und MI 24.06. sowie MI 01.07.2009 / 20 Uhr | Exerzierhalle Oldenburg

Vox Humana – The Singing Machine (UA)

Musiktheater für Stimmkünstler und Instrumentalisten
OPERation X 2009 des Oldenburgischen Staatstheaters

Eine Produktion des Oldenburgschen Staatstheaters

Gegenstand der „theatralen Versuchsanordnung“ „Vox humana“ von Leo Dick, Tassilo Tesche und Marcel Saegesser ist der von Menschen erzeugte Klang – in seiner elementarsten Form, der Stimme. Wie funktioniert die menschliche Stimme? Was ist Gesang? Acht Stimmkünstler und drei Musiker sind „The singing Mashine – die Singmaschine“, mit der der Stimmforscher Guido Paconcelli-Calzia die perfekte menschliche Stimme finden will. In getrennten Kästchen eines großen Setzkastens werden verschiedene Sängertypen gezüchtet und kombiniert: eine menschliche Nachtigall, Urbild des perfekten Gesangs, versucht vom Gesang der Vögel zu lernen. Zwei Primadonnen stacheln sich gegenseitig auf. Eine Mezzosopranistin bemüht sich, Gläser durch die Kraft ihrer Stimme zum Platzen zu bringen. Und nicht fehlen darf natürlich der Tenor, klassischer Held der Opernbühne, sowie der »Basso profondo«, der im untersten Kästchen seine Stimme aus den Urlauten der Natur entwickelt. Der wissenschaftliche Vortrag wird zur multimedialen Performance!
„Vox humana“ eröffnetete die Reihe „OPERation X“ des Oldenburgischen Staatstheaters, die ab der Spielzeit 2008.2009 in der Exerzierhalle stattfindet. Denn neue Spielorte ermöglichen neue Theaterformen – jenseits der klassischen Opernbühne.

Gefördert von Übermorgenstadt Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009

SO 03.05.2009 / 11.15 Uhr | Staatstheater Oldenburg, Kleines Haus (Abschlusskonzert)

7MOBILE – Response 09

Kompositionsprojekt

Ein Projekt des Gymnasiums Cäcilienschule Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgischem Staatstheater

Unter der Leitung der Musiklehrerin Bettina Heno erarbeitete die Musikklasse 7m das Stück „7mobile“. Als Dozenten arbeitete der Komponisten Ali Gorji, der an der HfK Bremen als Koordinator am Atelier Neue Musik tätig ist, zusammen mit Musikern des Oldenburgischen Staatsorchester: Stephania Lixfeld (Flöte), Ulrike Böhmer (Violine), Jessica Syfuß (Viola) und Jason Weaver (Klavier). Startpunkt der Arbeit war dabei das Modellstück „multiple 5“ von Roman Haubenstock-Ramati, von dem ausgehend die Klasse an sechs Workshoptagen im Januar/Februar 2009 eigene kompositorische Ideen entwickelte. Das Stück der Klasse wurde unter dem Titel „7mobile“ mit großem Erfolg und großer Anteilnahme des Publikums im Rahmen der Kammerkonzertreihe des Oldenburgischen Staatstheaters am 3. Mai uraufgeführt.


Förderer:

Klangpol