DI 22.8. / 20 Uhr

theater wrede+, Oldenburg

Engelsklänge

Das oh ton_ensemble spielt Werke von von Ali N. Askin, Ralf Berlage, Michael Reudenbach, Antoine Chessex, Frédéric Pattar, Beat Furrer und Luke Bedford.

MI 23.8. / 20 Uhr

Kunsthalle Lingen

Engelsklänge

Das oh ton_ensemble spielt Werke von von Ali N. Askin, Ralf Berlage, Michael Reudenbach, Antoine Chessex, Frédéric Pattar, Beat Furrer und Luke Bedford.

FR 1.9. / 21 Uhr

Spedition Güterbahnhof Bremen

Dreh mal um

Musik aus Kassetten und Platten unterbrochen von elegischem Gejammer. Mit dem Duo Doombruder, Christoph Ogiermann, Alexandre Bellenger und den Autistic Argonauts.

SO 3.9. / 11.30 Uhr

Speicherbühne Bremen

MusikHörDiskurs 2017

Brian Eno and Contemporary Art: Dietmar Kirstein erläutert Schnittstellen und Übergänge in Brian Enos musikalischem und künstlerischem Werk.

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Imagefilm Lange Nacht der Musik 2014Zur Newsletter-Anmeldung

OPERation X

Das Oldenburgische Staatstheater versteht sich als ein Ort des klassischen wie des zeitgenössischen Musiktheaters. Doch was bedeutet „zeitgenössisch“ in einer Kunstform die von der Pflege eines zu größten Teilen über hundert Jahren alten Repertoires auf der einen und einer kaum zu überschauenden Anzahl neuer und experimenteller Formen von Musiktheater auf der anderen Seite geprägt ist?

In der Reihe OPERation X setzt sich das Oldenburgische Staatstheater mit dieser Fragestellung auseinander und bringt Stücke zur Aufführung, die abseits der traditionellen Opernkonventionen neue Wege beschreiten – sei es in musikalischer Hinsicht, an ungewohnten Spielorten, mit Konzepten an den Schnittstellen zu anderen Künsten oder auch mit neuen Formen der szenischen Umsetzung. Zumeist handelt es sich dabei um Uraufführungen von Werken, die als Auftragswerk des Oldenburgschen Staatstheaters entstanden.

Begonnen wurde OPERation X in der Spielzeit 2008.2009 mit der Uraufführung von „Vox Humana – the Singing Machine“ von Leo Dick und Tassilo Tesche. In der Spielzeit 2009.2010 wird die Reihe mit der Uraufführung von „Re-Entry – Trip to Decision“ des Wiener Künstlerduos wechselstrom (aka Renate Pittroff und Christoph Theiler) fortgesetzt.

Weitere Informationen:
Oldenburgisches Staatstheater
Theaterwall 28
26122 Oldenburg

Tel.: +49.441.2225.0
Fax: +49.441.2225.221
www.staatstheater.de
info@staatstheater-ol.niedersachsen.de

im dialog

klangpol-Konzertreihe präsentiert vom oh ton-ensemble

Die Reihe „im dialog“ erweitert die musikalische Landschaft in Oldenburg und Bremen mit dem Angebot, aktuelle Kunstmusik im Konzert zu erleben. Das besondere Augenmerk dieser in Kooperation vom Oldenburgischen Staatstheater und oh ton e.V. veranstalteten Reihe liegt auf dem Gedanken, über ein kontinuierliches Angebot die zeitgenössische Kammermusik mit einem festen Platz im Konzertleben der Region zu etablieren und durch Kompositionsaufträge immer wieder auch Uraufführungen präsentieren zu können. Eine Abonnementsreihe in Planung.

Die künstlerische Leitung von „im dialog“ liegt in den Händen des oh ton-ensembles und seines Leiters Eckart Beinke. Ein Großteil der jährlichen Konzerte der Reihe werden vom oh ton-ensemble gestaltet, daneben sind regelmäßig Ensembles wie zuletzt „Proxima centauri“ aus Bordeaux oder das Ensemble „L’art pour l’art“ als Gäste in Bremen und Oldenburg zu erleben. Spielort der Reihe ist in Oldenburg die Exerzierhalle, in Bremen ist es der Sendesaal Bremen.

„im dialog“ bedeutet zudem, dass neben der Präsentation aktueller Kunstmusik und dem lebhaften Austausch zwischen Künstlern und Publikum im Kontext der Konzertform weitere Vermittlungsprojekte geplant sind, die die Wahrnehmung der Neuen Musik auf eine breitere Basis stellen.

Weitere Informationen:
oh ton Förderung aktueller Musik e.V.
Katharinenstr. 1
26121 Oldenburg

Tel.: +49.441.776.736
Fax: +49.441.777.428
www.ohton.de
info@ohton.de

Oldenburgisches Staatstheater
Theaterwall 28
26122 Oldenburg

Tel.: +49.441.2225.0
Fax: +49.441.2225.221
www.staatstheater.de
info@staatstheater-ol.niedersachsen.de

Projektförderung:

Klanginstallationen des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst

Klangprojekte und –installationen bilden einen Schwerpunkt der Ausstellungs- und Projekttätigkeit des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst. Zentrales Projekt 2010 wird die Einzelausstellung des Multimediakünstlers Paul DeMarinis sein, der bereits seit den 1970er Jahren in den Bereichen der interaktiven Computer- und Klanginstallationen, Performance und Musik arbeitet und neben vielfältigen Auftritten unter anderem Musik für die Merce Cunningham Dance Company schrieb. Neben den Installationen im Rahmen der Ausstellung im Edith-Ruß-Haus wird die interaktive Klanginstallation „RainDance" im öffentlichen Raum auf dem Julius-Mosen-Platz in Oldenburg zu sehen sein. Hier können Besucher die Klänge, die von herabfallenden Wassertropfen über speziell manipulierte Düsen transportiert werden, selbst hörbar machen, indem sie den Wasserfall mit Regenschirmen unterbrechen und auf diese Weise die vom Künstler programmierten Klänge im „privaten“ Klangraum zu Gehör bringen.

Neben Paul DeMarinis stellt die Reihe MUSIC II ein wichtiges Klangkunstprojekt des Edith-Ruß-Hauses 2010 dar, die vom Jens Brand kuratiert wird, Musiker, Medienkünstler und ehemaliger Stipendiat des Edith-Ruß-Hauses. Nach dem ersten erfolgreichen Konzert am 20. Februar mit David Behrman und Nicolas Collins wird am 29. Mai 2010 ebenfalls ein Doppelauftritt folgen. Maria Blondeel wird ihr Projekt „BV-1080" in einem Reisebus verwirklichen und dort eine Klangerfahrung ermöglichen, die aus der Reaktion auf die Lichtverhältnisse außen entstehen und sich mit den Geräuschen des Buses mischen. Die Fahrt hat zum Ziel den Fliegerhorst an der Alexanderstraße. Auf der ehemaligen Militärbasis in Oldenburg führt die Gruppe BMBcon eine ortsspezifische Klangperformance durch.

Als weitere kurzzeitige temporäre Klangintervention präsentiert das Edith-Ruß-Haus um den 16. Mai 2010, dem internationalen Museumtag, die interaktive Installation „THE SINE WAVE ORCHESTRA in the Sun" im Gartenpavillon des Schlossgartens in Oldenburg. Von den Besuchern zu regulierende, aber von Solarzellen abhängige Sinuswellengeneratoren fügen sich in dem hellen Raum zu einem zufallsbestimmten Klangerlebnis zusammen.

Weitere Informationen:
Edith-Ruß-Haus für Medienkunst
Katharinenstr. 23
26121 Oldenburg

Tel.: +49.441.235.3208
Fax: +49.441.235.2161
info@edith-russ-haus.de
www.edith-russ-haus.de

inside the piano

Die Erweiterung des Klangspektrums am, im und um den Flügel herum ist im 20. Jahrhundert ein zentrales Anliegen vieler Komponisten gewesen, die artige Spielweise an den Tasten ist erschöpft, und es gibt zahlreiche Ansätze, Traditionen zu brechen und neue Wege zu beschreiten. „inside the piano“ erforscht die Weiterentwicklung des Klavierklangs im 20. und 21. Jahrhunderts, ausgehend von einer Veranstaltung am Institut für Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und unter der künstlerischer Leitung von Christiane Abt.

Ausgehend von Henry Cowell, John Cage und George Crumb lässt sich der Klavierklang mannigfaltig brechen, verändern und modulieren. Variable und feste Präparationen, manuelle Eingriffe in die Klaviertechnik und elektronische Verstärkungen sind überfällig und brechen ab Beginn des 20. Jahrhunderts mit Hörerwartungen und Aufführungskonventionen.

In dem Projekt „inside the piano“ werden die Erneuerungen anhand ausgewählter Kompositionen nachvollzogen, ausprobiert und ab August 2010 in mehreren Konzerten zu Gehör gebracht. Begleittexte und Materialien werden im Seminar erarbeitet, sollen die Konzerte illustrieren und das Gehörte den Zuhörern nahe bringen. Zudem hat das Publikum hat die Möglichkeit, sich selber an Klangveränderungen, Präparationen und Spieltechniken am und insbesondere im Klavier zu erproben.

Weitere Informaionen:
Carl von Ossietzky Universität Institut für Musik
Postfach 2503
26111 Oldenburg

Tel.: +49.441.798.2305
Fax: +49.441.798.4016
silvia.becker@uni-oldenburg.de
www.musik.uni-oldenburg.de

Speisen mit dem Menschenfeind

Das Theater der Versammlung inszeniert die feinen Unterschiede in ausgewählten Restaurants

Unter dem Titel „Speisen mit dem Menschenfeind" präsentiert das Theater der Versammlung eine Neubetrachtung des „Misanthrope" von Molière. An ungewöhnlichem Spielort nehmen die Zuschauer an einer kulinarischen Club-Party teil, speisen und feiern gemeinsam mit Figuren des großen französischen Dichterfürsten.

In Form von Tischgesprächen, Partyspielen, klassischen Theaterdialogen und Neuer Musik verschränkt die Inszenierung von Jörg Holkenbrink Texte von Molière, elektronische Bearbeitung und Verfremdung von historischer Musik (Lully) und neukomponierte Bühnenmusik mit Karriereratgebern und sinnlichen Genüssen. Dabei tritt der Komponist Joachim Heintz in der Titelrolle selbst als Performer auf. Es geht um „High-Potentials, Low-Potentials, Ethik und EssThetik" und natürlich um die Frage der eigenen Gesellschaftsfähigkeit.

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Fachbereich 12
Postfach 330440
28334 Bremen

Tel.: +49.421.218.69050
tdvart@uni-bremen.de
www.tdv.uni-bremen.de

C copy A, verschlüsselt

Die Klick-Performance des Theaters der Versammlung

Wie verändern sich Kommunikation und Wahrnehmung in unserer immer schneller werdenden Zeit? Bei der „Klick“-Performance des Theaters der Versammlung können Sie das Ensemble mit Hilfe von Computerbefehlen live in Bewegung setzen. Dabei greifen die Darstellerinnen und Darsteller auf das Bewegungs- und Textmaterial von Rollen zurück, die sie ansonsten in unterschiedlichen Stücken verkörpern.

In mehreren Spielrunden werden aus diesen Fragmenten jetzt gemeinsam und in hohem Tempo neue Verhaltens- und Bedeutungsmuster erzeugt. Das Publikum lernt, mit den Befehlen umzugehen und spiegelt sich selbst durch seine Anweisungen, indem es beispielsweise durch häufiges Rufen Chaos verbreitet oder aber die Rollen sich mehr entfalten lässt.

2011 wird eine Version des Spiels vorgestellt, in der Live-Elektronik-Spieler ebenfalls zu den Handelnden gehören. Neue Musik also nicht als Hintergrund, sondern als gleichberechtigte Partnerin in einer Performance. Es inszeniert Jörg Holkenbrink, die musikalische Leitung übernimmt Joachim Heintz.

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Fachbereich 12
Postfach 330440
28334 Bremen

Tel.: +49.421.218.69050
tdvart@uni-bremen.de
www.tdv.uni-bremen.de

Scanned

Elektroakustische Musik im Fokus

Elektroakustische Mittel haben die Musik unserer Zeit fundamental verändert. Selbst 60 Jahre nach den ersten Pioniertaten einiger visionärer Komponisten sind diese Auswirkungen auf das musikalische Denken allerdings nur ansatzweise verstanden. In der vom Atelier Neue Musik der Hochschule für Künste Bremen veranstalteten Reihe „Scanned“ stellen international renommierte Experten Schlüsselwerke der elektroakustischen Musik vor, begleiten das Hören durch analytische Beobachtungen und laden zur Diskussion mit dem Publikum ein.

Durch eine professionelle Klangprojektion kann die Musik unter optimalen Voraussetzungen erlebt werden. In Bremen ist die Reihe im Haus der Wissenschaften beheimatet, in Oldenburg findet sie ab Mai 2010 im Musik- und Literaturhaus Wilhelm 13 statt.

Weitere Informationen:
Atelier Neue Musik Hochschule für Künste Bremen
Dechanatstr. 13-15
28195 Bremen

Tel.: +49.421.9595.1581
anm@hfk-bremen.de
www.anm.hfk-bremen.de

REM in OL

Reihe elektronischer Musik – zu Gast in Oldenburg

Seit 2003 stellt die „Reihe Elektronischer Musik“ in Bremen in unterschiedlichsten Konzerten mediale Musik und ihre Anrainerkünste vor. Für den Kenner bietet die Reihe seltene musikalische Kostbarkeiten und für alle Noch-nicht-Kenner eine angenehme Möglichkeit, in die (Un-)Tiefen der elektronischen Musiken einzutauchen und ihre Protagonisten kennen zu lernen.

Über 70 Konzerte hat REM seit 2003 an verschiedensten Orten veranstaltet, seit Anfang des Jahres 2007 hat die Reihe auf der Teerhofinsel eine feste Spielstätte gefunden. Veranstaltungsort sind abwechselnd die Gesellschaft für Aktuelle Kunst und die Weserburg. Die Konzerte finden in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Veranstaltet wird REM von der projektgruppe neue musik bremen und der Gesellschaft für Aktuelle Kunst, unterstützt vom Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen und der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung.

Mit ausgewählten Programmen gastiert REM im Rahmen von klangpol seit 2010 auch in Oldenburg. Den Anfang macht von REMinOL macht dabei das traditionsreiche Bremer Ensemble Lauter Blech mit einem Konzert in der Oldenburger Kulturetage am 17. Mai 2010 mit drei Uraufführungen für Blechbläser, Schlagzeug und Elektronik von Christoph Ogiermann, Hannes Seidl und Heiko Müller.

Weitere Informationen:
REM – Reihe elektronischer Musik (Christoph Ogiermann)
Buchtstr. 11
28195 Bremen

Tel.: +49.421.3399350
Fax: +49.421.3387418
pgnm@01019freenet.de
www.pgnm.de

Förderer:

Klangpol