DO 14.12. / 20 Uhr

Vier Orte in Bremen

4TE NATUR

KLANK präsentiert »Signifikantes Schwarmverhalten und kleinteiliger Kollektivismus« - einen musikalischen Abend in vier Räumen.

DO 14.12. / 20.30 Uhr

Galerie der HfK Bremen

Elektroakustische Kompositionen

Masterkonzert des Komponisten Mattia Bonafini. Mit Werken für Fixed Media, Pauke und Feedback, Cello sowie Synthesizer und Licht.

FR 15.12. / 20 Uhr

MIB-Saal, Bremen

Improvisationen #178

Analoges und Digitales mit Angelika Sheridan (Flöte, Bassflöte), Frank Niehusmann (Computer, Controller) und Hainer Wörmann (E-Gitarre, Objekte).

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Imagefilm Lange Nacht der Musik 2014Zur Newsletter-Anmeldung
MO 13.12. / 19 Uhr | Haus der Wissenschaft, Bremen
DI 14.12. / 19 Uhr | Kunstverein Oldenburg, Damm 2

SCANNED

Elektroakustische Musik im Fokus

Ein Projekt des Atelier Neue Musik der HfK Bremen

In der Reihe »Scanned« stellen international renommierte Experten Schlüsselwerke der elektroakustischen Musik vor, begleiten das Hören durch analytische Beobachtungen und laden zur Diskussion mit dem Publikum ein.

Der Komponist Denis Smalley lebt und lehrt seit Mitte der 1970er Jahre in England und gilt als einer der wichtigsten britischen Künstler im Bereich der elektronischen Musik. Er ist emeritierter Professor der City University of London und wurde u. a. mit dem Prix Concours International Bourges und dem Prix Ars Electronica Linz ausgezeichnet. Seine Ausbildung erhielt er im Wesentlichen in Paris, in der Kompositionsklasse Olivier Messiaens und bei Elektronik-Altmeister François Bayle. Dort entstand 1974 als Auftragswerk der Groupe de Recherches Musicales die Komposition »Pentes«, die im zweiten scanned-Vortrag diesen Jahres erklingt. Sie wird vorgestellt von Prof. Simon Emmerson vom Forschungszentrum »Music, Technology and Innovation« der De Montfort University, Leicester, UK.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.

MI 08.12. / 20 Uhr | Exerzierhalle Oldenburg
FR 10.12. / 20 Uhr | Sendesaal Bremen

IM DIALOG: SAX-PI-PERC = TRIO

Konzertreihe präsentiert vom oh ton-ensemble

Die Besetzung Saxophon, Klavier und Schlagzeug ist die klassische Trioformation des Jazz. Doch in den letzten Jahrzehnten haben auch Komponisten der Neuen Musik sich von dieser Formation inspirieren lassen – wobei eine Nähe zum Jazz genauso wenig gescheut haben wie weitere Grenzverletzungen und Ausflüge in den andere Genres. Drei Musiker des oh ton-ensemble spielen in der Besetzung des klassischen Jazz-Trios Stücke, die zwischen 1990 und 2010 entstanden sind, wobei Ausflüge in andere Genres mitunter einher gehen mit einer Erweiterung des Instrumentariums mit selbstgebauten Zithern und dem Einsatz von Tonband und Lautsprechern betrieben. Bei einem Stück ist selbst die »Fußarbeit« des Musikers in einer Choreographie vorgegeben, Video kommt hinzu...

Im Zentrum des Programms stehen die Stücke von Karin Haußmann (Essen) und die Uraufführung von »wRuKi 3« des Bremer Komponisten Christoph Ogiermann, das als Kompositionsauftrag des oh ton-ensemble entstand. Ogiermann wird mit zwei Werken in Oldenburg vorgestellt, zudem erklingen Stücke von Masakazu Natsuda, Eckart Beincke und Nikolaus Richter de Vroe.

Am 5.12. um 11.30 Uhr spricht Christoph Ogiermann im Internationalen Jugendprojekthaus Oldenburg ausführlich über seine Arbeit, an den Konzertabenden gibt es jeweils um 19 Uhr ein einführendes Publikumsgespräch.

Während der letzten Probenphase arbeitete das oh ton-ensemble mit Schulklassen aus dem Umland, um die Schüler für die Musik und das Konzert zu begeistern.

MO 29. 11. / 20 Uhr | Oldenburgisches Staatstheater, Foyer Kleines Haus

KOMPOSITIONSWERKSTATT ZU SAX-PI-PERC = TRIO

Werkstattgespräch mit Karin Haußmann

Eine Veranstaltung in Kooperation von oh ton e.V. und Oldenburgischem Staatstheater

In einem Werkstattgespräch stellt die Komponistin Karin Haußmann zusammen mit den Musikern des oh ton-ensemble ihre Arbeit vor. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem im Rahmen des im dialog-Konzerts gespielten Stückes »l undouble undouble undouble...«.

SO 28.11. / 20 Uhr | Oldenburgisches Staatstheater, Kleines Haus

SCHLAGWERK NORDWEST – DER NORDEN TROMMELT WIEDER

Konzert mit 22 jungen Schlagzeugerinnen und Schlagzeugern

Als Fortsetzung des erfolgreichen Festivals »Der Norden trommelt« bringen 22 junge Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger abermals das Kleine Haus zum Vibrieren! Sie haben es drauf, die Percussionisten von Schlagwerk Nordwest: seit über 10 Jahren gehören die Ensembles zum Besten, was der Schlagzeug-Nachwuchs im Norden zu bieten hat. Jüngst wurde Schlagwerk Nordwest mit dem Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet.

Es treten alle Gruppen von Schlagwerk Nordwest mit ihren neuen Programmen auf. Erstmals öffentlich dabei ist die gerade erst gegründete jüngste Gruppe mit Nachwuchs im Grundschulalter. Richtig zur Sache geht es dann mit den »Großen« von Back Beat, Schlagwerk Nordwest 1 und 2.

SO 28.11. / 11.30 Uhr | Speicherbühne Bremen

Musik Hör Diskurs 2010

Neue Tendenzen in der Kammermusik

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Bremer Komponisten und Komponistinnen e.V. ABK

Im Rahmen der Reihe »Musik Hör Diskurs 2010« spricht Marita Emigholz, Redakteurin bei Radio Bremen, über das neue und aktuelle Tendenzen innerhalb der Kammermusik. Der Vortrag bildet den diesjährigen Abschluss der in vierteljährlichem Turnus durchgeführten Vortragsreihe, die sich ausgehend von den Arbeitsprozessen von Komponisten und Musikproduzenten mit dem Hören, Verstehen und Diskutieren von Musik auseinandersetzt.

DI 02.11. / 20 Uhr | Sendesaal Bremen
MI 03.11. / 20 Uhr | Exerzierhalle Oldenburg

IM DIALOG: MONDRIAN ENSEMBLE

Konzertreihe präsentiert vom oh ton-ensemble

Ein Projekt in Kooperation mit oh ton e.V. und Oldenburgischem Staatstheater

Seit der Gründung des Klavierquartetts im Jahr 2000 haben sich die vier Musiker des Mondrian Ensembles sowohl einen Namen als Spezialisten für Neue Musik als auch mit der Interpretation innovativer Musik vergangener Jahrhunderte gemacht, die in ihren Programmen Werken der Gegenwart gegenübersteht. Im Rahmen von »im dialog« präsentieren die vier Musiker je ein Streichtrio und ein Klaviertrio von Joseph Haydn. Dem stellt das Ensemble Schweizer Komponisten gegenüber: Die deutsche Erstaufführung eines neuen Werkes von Roland Moser und die »Gehörte Form« von Dieter Ammann.


im dialog wird gefördert von:

SO 31.10. / 17 Uhr und MO 01.11. / 19.30 Uhr | Halle 10, Fliegerhorst Oldenburg

HELDENLEBEN I

2. Sinfoniekonzert des Oldenburgischen Staatsorchesters

Ein Projekt des Oldenburgischen Staatstheaters

Das Programm konfrontiert Richard Strauss’ Tondichtung »Heldenleben« mit drei Werken der Neuen Musik. Von Anton Plate erklingt die 2. Violinromanze sowie die Uraufführung des »Abschied« für Sopran und Orchester. Luigi Nono beschreibt in dem 1951 entstandenen, Fragment gebliebenen Werk »Fucik« ein Heldenleben ganz anderer Art: Er schildert das Verhör des tschechischen Schriftstellers und Widerstandskämpfers Julius Fucik im Prager Gestapo-Gefängnis. Es dirigiert Thomas Dorsch. Die Solisten des Konzerts sind Lev Gelbard, Violine und Julia Kamenik, Sopran sowie in den beiden Sprecherpartien in »Fucik« Sebastian Hanusa und Markus Löchner.

MI 27.10. / 20 Uhr | Garnisonkirche Oldenburg

VOICES OF SILENCE

Ein Projekt des Oldenburgischen Staatstheaters

Die in Neuseeland geborene Annea Lockwood ist seit den 60er Jahre eine der zentralen Persönlichkeiten der elektronischen Musik in Europa und prägt seit 1973 die experimentelle Szene in ihrer Wahlheimat New York. Neben der Arbeit mit musikalischem Material integriert sie auch intermediale Aspekte in ihre Arbeit, in der sie sich immer wieder mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.

In Oldenburg stellt sie zusammen mit drei renommierten Künstlern der New Yorker Szene ihr aktuelles Programm vor: dem Sänger und Stimmperformer Thomas Buckner, dem Cellisten Theodore Mook und dem Elektronikpionier David Behrman. Im Zentrum des Programms steht Lockwoods »In Our Name«, in dem sie Texte aus der Sammlung »Gedichte aus Guantanamo« verarbeitet hat: Lyrik, geschrieben von aus teilweise höchst fragwürdigen Gründen in Guantanamo Inhaftierten. Ergänzt wird das Programm durch Lockwoods kompositorische Untersuchungen der immensen vokalen Ausdrucksmittel von Thomas Buckner sowie Behrmans »My Dear Siegfried«, in dem er ein Interview mit Siegfried Sassoon verarbeitet hat, der im ersten Weltkrieg zunächst als Kriegsheld gefeiert wurde und sich nur wenig später als Pazifist engagierte.

Am Freitag, dem 29. Oktober, 14–17 Uhr, stellt Annea Lockwood ihre Arbeit zudem im Rahmen eines Workshops im Atelier Neue Musik der HfK Bremen vor.

MO 04.10. / 20 Uhr | Lambertihof Oldenburg
DI 05.10. / 20 Uhr | Sendesaal Bremen

IM DIALOG: AUGENMUSIK

Konzertreihe präsentiert vom oh ton-ensemble

Ein Projekt in Kooperation mit oh ton e.V. und Oldenburgischem Staatstheater

Die Konzertreihe im dialog startet mit einem Konzert des oh ton-ensembles in die Spielzeit 2010.2011 und spricht hierbei Augen und Ohren gleichsam an. Unter dem Titel »Augenmusik« vereint der Abend Stücke in denen visuelle Aspekte eine wichtige Rolle spielen: Im Einsatz von Video, mit performativen Elementen oder auch mit dem akustisch wie visuell aufregenden Erlebnis eines mit und auf Kücheninventar und Hülsenfrüchten spielenden Schlagzeugers.

Auf dem Programm stehen Werke von Alvin Lucier (USA), dem Bremer Komponisten Uwe Rasch, Michael Maierhoff, Jérome Joy (Nantes), Gerhard Stäbler und Robin Hoffmann. Es kommen Videoprojektionen, Tongeneratoren, vorproduzierte Klänge von CD und die vier Instrumente Flöte, Saxofon, Klavier und Schlagzeug zum Einsatz. Robin Hoffmanns »Œhr« lädt zum Mitmachen und Nachahmen ein, erst dann wird das Stück zu einer einzigartigen ästhetischen Erfahrung. Und in Michael Maierhoffs »Shopping4« spielen die Musiker auf Luftballons.

In Oldenburg findet das Konzert an ungewohntem Ort statt, in der Passage des Lambertihofs.

im dialog wird gefördert von:

SO 25.07. – SO 26.09. | Julius-Mosen-Platz Oldenburg
(geschlossen: 26.-28.08.)

RainDance

Klanginstallation von Paul DeMarinis

Eine Veranstaltung des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst Oldenburg

Das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst zeigt Paul DeMarinis’ „RainDance": Elektronische und akustische Klangmaterialien werden auf Wasserstrahlen moduliert. Hörbar werden sie erst, wenn das Wasser auf einen Regenschirm trifft, der somit zum Lautsprecher wird. Der Regenschirm schützt vor dem Wasser und schafft zugleich eine private Zone des Hörens, da nur unmittelbar unter dem Schirm die im Wasser „verborgenen" Klänge hörbar werden. Mit dem Schirm in der Hand geht der Besucher den Klängen nach, werden „Regentänze" choreographiert. „RainDance" gibt einen Vorgeschmack auf die Einzelausstellung von Paul DeMarinis im Edith-Ruß-Haus (11. September bis 7. November 2010, Eröffnung 10. September, 20 Uhr).

MO 20.09.–FR 24.09. | Haus des Hörens Oldenburg

ABENTEUER HÖREN – THEATERSTARTER NEUE MUSIK

Führungen durch den Hörgarten

TheaterStarter Neue Musik geht in der Spielzeit 2010.2011 ins dritte Jahr. In Kooperation mit dem Haus des Hörens lädt das Oldenburgische Staatstheater alle beteiligten Klassen in den Hörgarten am Oldenburger Haus des Hörens ein: Anschaulich – und besonders »anhörlich«! – wird hier erfahrbar, wie das menschliche Ohr funktioniert und wie wir uns alltäglich die Welt und hiermit auch die Welt der Musik erschließen.

FR 24.09. / 18.15 Uhr, 20.30 Uhr und 22.30 Uhr | Universität Oldenburg

INSIDE THE PIANO

Abschlusskonzert

In den letzten hundert Jahren hat die Klaviermusik einen radikalen Wandel erfahren. Klavier und Konzertflügel werden nicht mehr nur als dekoratives Möbelstück an den Tasten gespielt, zudem wird an vielen weiteren Positionen gezupft, gehämmert, gestrichen, die Hände dämpfen die Saiten, diese werden mit Holz, Gummi oder Metall präpariert. Im Rahmen der »Langen Nacht der Wissenschaften« erklingt ein Programm mit »Klassikern« dieser ganz besonderen Tradition, werden aktuelle Kompositionen untersucht und eigene Ansätze der Klangbeeinflussung erforscht.

FR 17.09. / 20 Uhr | wilhelm13 Oldenburg

BIROME TRANSFORM BITOM UND NNN’ELLL!

REMinOL KONZERT 2

Im zweiten Programm der Reihe REMinOL trifft die elektronische Musik des Live-Performers Marc Echellin auf drei Video-Performances des Amerikaners Jerry Hunt.

Echellin (aka Jürgen Palmtag) ist ein Grenzgänger der verschiedenen Genres. Er hat sich in der bildenden Kunst genauso einen Namen gemacht wie in der improvisierten elektronischen Musik. Seit 1980 tritt er sowohl solistisch als auch in verschiedenen Formationen wie dem Duo Györy/Palmtag auf, ist Performer, Musiker und Produzent. Er macht Künstlerbücher und ist Betreiber seines CD-Labels »Roryus Imifest«. In wilhelm13 wird er solistisch zu erleben sein.

Ihm gegenüber stehen drei Videoperformances von Jerry Hunt. Der 1943 in Texas geborene Hunt war Komponist und Performer, verstand sich aber zugleich als der Erbe einer jahrhundertealten Tradition von Magiern und Scharlatanen. Entsprechend verband er in seinen Performances Okkultismus und Humor und initiierte performative Prozesse, in denen vieles unberechenbar blieb, es stets überraschend war, ob und wie etwas funktioniert: ein in Klang und Bild umgesetzter alchimistischer Prozess. In seinen »Videotranslations« ist Hunt gleichermaßen Musiker, Magier und Clown.
REMinOL zeigt drei »Videotranslations« des Komponisten und Performer Jerry Hunt, die auf Live-Perfromances beruhen. Mit improvisierter Musik ist zudem Marc Echellin (aka Jürgen Palmtag) zu erleben. Seit 1980 ist er in der Szene aktiv und machte sich mit dem Duo Gyögy/Palmtag ebenso einen Namen wie mit verschiedenen CD-Projekten, Künstlerbüchern und dem Label Roruys Imifest.

SA 28.08. / 20 Uhr | Spedition (Hbf Bremen)
SO 29.08. / 11-19 Uhr | am und im Oldenburger Hauptbahnhof
SO 29.08. / 19.30 Uhr | LzO-Zentrale Oldenburg

BAHNKLANG

Festival mit Neuer Musik im Rahmen von sounding D

Auf den STADTKLANG im September 2009 folgt am 28. und 29. August der BAHNKLANG als musikalisches Großereignis, veranstaltet von klangpol. Anlass ist das bundesweite Projekt sounding D des Netzwerks Neue Musik (www.sounding-d.net). In zweieinhalb Wochen Ende August/Anfang September besucht ein Zug voller Klang die fünfzehn Netzwerke in ganz Deutschland. klangpol feiert die Zugankunft bereits am Vorabend mit der »Nacht im August« in der Spedition Bremen. Wenn dann am 29. August der Zug am Oldenburger Hauptbahnhof eintrifft, verwandeln die Netzwerkpartner von klangpol den Bahnhof und sein Umfeld in einen Ort der Konzerte, Klanginstallationen und Performances. Und Abend schließlich geht es mit dem Oldenburgischen Staatsorchester in das Foyer der neuen LzO-Hauptverwaltung zum BAHNKALNG – Finale.

SA 28.08 / 20 Uhr | Spedition (Hbf Bremen)

BAHNKLANG – Nacht im August

REM – Reihe Elektronischer Musik KONZERT 77

Die Bremer Reihe Elektronischer Musik eröffnet den BAHNKLANG mit der langen „Nacht im August": Das renommierte Bremer Ensemble „Lauter Blech und Freunde" bringt mit „...nach Paragraph 7..." Christoph Ogiermanns Lesart von Cornelius Cardews „Great Learning, Paragraph 7" zur Aufführung. Des weiteren spielen Liz Albie (Berlin) und Sons of God (Stockholm). Das Bremer Projekt Föten mit Flöten 2 ist mit Trash-Noise vertreten. Visuelles steuert Luc Fowler (London) bei. Ein filmisches Porträt von Cornelius Cardew: „Pilgrimage from Scattered Points".

SO 29.8. / 11-19 Uhr | am und im Oldenburger Hauptbahnhof

BAHNKLANG – Tag am Bahnhof

Konzerte, Installationen und Performances

Schlagwerk Nordwest, das oh ton-ensemble, das Atelier Neue Musik der HfK Bremen und die Reihe Elektronischer Musik verwandeln den Oldenburger Hauptbahnhof in eine Klangschleuse. Acht Stunden lang gestalten Musiker mit akustischen und verstärkten Instrumenten sowie verschiedenste elektronische Klangquellen ein Klangband, das die Bahnsteige über die Eingangshalle des Hauptbahnhofs mit Oldenburger Innenstadt verbindet. In der Schalterhalle gibt es die Möglichkeit die Schwerhörendensimulatoren vom Haus des Hörens, während Konzerte, Performances und Installationen den BAHNKLANG in die Stadt tragen.
Ausgehend vom Zug startet ein Workshop zur Klangerkundung des Bahnhofsumfelds und es ist möglich an 15 Klangorten eine SoundMap Oldenburgs zu erfahren – mit dem Fahrrad. Um 13 und 17 Uhr gibt es jeweils eine geführte Fahrradtour entlang der Oldenburger Soundmap.
Am Julius-Mosen-Platz präsentiert das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Paul DeMarinis Installation „RainDance" und das Glockenspiel am Alten Rathaus bringt Ali Gorjis als Auftragswerk entstandene Komposition „verfloch - ten; das Oldenburglie d" zur Uraufführung.
Um 12 und 15 Uhr präsentiert das Atelier Blauschimmel gemeinsam mit Studierenden der Universität und Musikerinnen und Musikern des Oldenburgischen Staatsorchester Auszüge aus ihrem Programm „United O".
Und ab 16 Uhr kommt es in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg zur deutschen Erstaufführung von „SURROUND", einem Teil des experimentellen Chorprojekts „The17" des schottischen Künstlers Bill Drummond: 100 Performer bilden einen Kreis von 5 Kilometern Umfang und lassen ausgehend vom Hauptbahnhof Tonfolgen durch die Oldenburger Innenstadt kreisen!

SO 29.8. / 19.30 Uhr | LzO-Zentrale Oldenburg

BAHNKLANG – Finale

Abschlusskonzert

Im Abschlusskonzert des BAHNKLANG spielt das Oldenburgische Staatsorchester. Unter der Leitung von Thomas Dorsch erklingen Anton Weberns fünf Sätze für Streichquartett op. 5 in der Fassung für Streichorchester und die Orchestervariationen op. 30 sowie „Autoritratto nella notte" von Salvatore Sciarrino und Pierre Boulez’ „Domaines". Aufführungsort ist die Eingangshalle des neuen Hauptgebäudes der Landessparkasse zu Oldenburg direkt hinter dem Oldenburger Hauptbahnhof. Als Solistin ist Antonia Lorenz zu erleben, die Soloklarinettistin des Oldenburgischen Staatsorchesters.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Landessparkasse zu Oldenburg.

Förderer:

Klangpol