Newsletter-Anmeldung
MO 30.11. bis (mindestens) MI 23.12. / www.ankkl.de/30-24/

ANKK L: Jahresendzeitkalender

Digitale begehbare und selbst zusammenzustellende Song-Installation

Die Produktionsprozesse eines Songs in ein genuin dezemberliches Format übersetzend, präsentieren S.Y.L.K.E. und das postindustrielle Bremer Impro-Quartett ANKK L mit dem Jahresendzeitkalender eine sich anhäufende digital begehbare Song-Installation. Der unerbittlichen kalendarischen Logik folgend, erweitern sich filmische und musikalische Elemente eines von den BesucherInnen je eigenen & jeden Tag aufs Neue zu komponierenden ANKK L-Stücks. Mit angemessenem Britzelfaktor und stimmig post-caligarisch in Szene gesetzt. Bitte kompilieren Sie hier: www.ankkl.de/30-24/

Infos: www.ankkl.de/30-24/

Eine Präsentation im Rahmen des Projekts »Was war, wenn nicht jetzt! – ANKK L, die Genese einer Band« von S.Y.L.K.E. e.V. mit freundlicher Unterstützung von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest

DO 17.12. / 20.15 Uhr / Übertragung der Premiere auf YouTube / Link wird in Kürze auf www.klank.cc bekannt gegeben

KLANK: JOUR FIXE #5 – Gesetze und Mäßigkeiten

Mit KLANK, Günter Heinz, Georges-Nicolas Wolff und Dr. Arie Hartog

Wie kommt man von A nach B? Die Frage der Berechenbarkeit spielt in der Mathematik, in der – zumal frei improvisierten – Musik und in Biographien verschiedene, aber jeweils wichtige Rollen. Wo sind Entscheidungspunkte? Wie lassen sich Folgen voraussagen? Und warum? Gemeinsam mit dem Dresdner Posaunisten, Komponisten – und gelernten Mathematiker – Günter Heinz bestreitet das Bremer MusikAktionsEnsemble KLANK klangliche, lebensbeschreibende und berechnende Kreuz- und Quergänge. Mit Günter Heinz spricht u.a. der Hamburger Musikwissenschaftler Georges-Nicolas Wolff. Dazu gibt es mit Marcks-Direktor Dr. Arie Hartog einen Rundgang zu Masse und Volumen durch die aktuelle Ausstellung der Bildhauerin Elisabeth Frink.

Mit den JOURS FIXES im Bremer Gerhard-Marcks-Haus, die mit der Ausgabe #5 erstmals als TV-Magazin präsentiert werden, stellt sich KLANK mit seinen Gästen regelmäßig künstlerisch(en)-politische(n) Fragen der Gegenwart.

Zu Gast:
Günter Heinz (Mathematiker und Musiker, Dresden)
guenter-heinz.de

Mit George-Nicolas Wolff (Musiker, Musikologe und Mathematik-Kenner, Hamburg) und Dr. Arie Hartog (Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses, Bremen)
marcks.de

Musik: KLANK (Reinhart Hammerschmidt, Markus Markowski, Christoph Ogiermann, Tim Schomacker) und Günter Heinz

Konzeption, Idee, Realisation: KLANK

Infos: www.klank.cc

JOUR FIXE ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von S.Y.L.K.E. e.V. und dem Gerhard-Marcks-Haus Bremen, mit freundlicher Unterstützung des Senators für Kultur Bremen

ONE MINUTE HERE

Ein audiovisuell coroneskes Musikprojekt

März 2020: Das öffentliche und kulturelle Leben wird weltweit massiv heruntergefahren. Die Covid-19-Pandemie hat uns alle erreicht. Das gibt zu denken, zu beobachten, festzuhalten. Nicht aufgeben, sondern Kreativität bewahren – zu spannend sind die Entwicklungen, als sie einfach nur zur Kenntnis zu nehmen. Mit dieser Motivation haben sich KünstlerInnen und KomponistInnen für das Medienkunstprojekt »ONE MINUTE HERE« zusammengetan. Entstanden sind 40 einminütige Minimal-Videos mit Bildern aus aller Welt, die einen Ort oder eine Situation während des Shutdowns für die Dauer von einer Minute in Zeitlupe festhalten. Die KomponistInnen unterlegten die Videos mit exklusiven musikalischen Miniaturen. Das Ergebnis zeigt Spannendes, Trauriges, Merkwürdiges, aber auch Amüsantes aus einer besonderen Zeit.
Die Ur-Aufführung aller Werke ist im Rahmen des Musikfestivals Bremer Hausmusikwoche im Konzertsaal der Hochschule für Künste Bremen geplant.

Mitwirkende: Qi Chu, Alexander Derben, Siegrid Ernst, Reinhart Hammerschmidt, Stefan Lindemann, Ezzat Nashashibi, Maria Pelekanou, Johannes W. Schäfer, Juan Maria Solare, Yejun You (Komposition), Alexander Derben (Medienkunst)

Hier geht es zum Trailer und hier zu allen Filmen.

Infos: abk-ev.de/

Ein Projekt des Arbeitskreises Bremer Komponisten & Komponistinnen e.V.

Shower – Musiktheater-Performance von Matthias Kaul

Jetzt online anschauen!

Die Vorstellungen mussten aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen abgesagt werden!

Wasser macht immer Musik. Und dies auf vielfältige Weise. Denn auf der Haut, auf Papier oder im Becher klingt es unterschiedlich. Jede Bewegung ändert den Ton, der Körper wird Klang-Körper. Wasser tropft, rinnt, läuft, es steigt, plätschert, fällt. Gleichzeitig kann Wasser verändern: Gegenstände werden nass, weichen auf, schwimmen, gehen unter. Zu viel Wasser ist schlecht, zu wenig Wasser auch, Wasser an falschen Stellen erst recht, schmutziges Wasser sowieso und ohne Wasser geht gar nichts. Denn Wasser ist auch Lebensgrundlage!
Shower heißt Duschen: Das ist Körperreinigung, Ritual, Hygiene, Zwang, Genuss, Zu-sich-kommen, Sich-spüren, Aufwachen, Rückzug, Verschwendung, Luxus. Unter der Dusche ist unser Körper präsent, bevor er in Kleidung versteckt funktioniert oder vorm Bildschirm vergessen wird. Aber wenn das Wasser einfach so ins Zimmer läuft, verursacht das einen Schauer. Auch das ist ein körperlicher Zustand.
Der Musiker Matthias Kaul und Pilkentafel.DasEnsemble haben fast 40 Jahre bis zum Tod von Matthias Kaul im Juli dieses Jahres zusammengearbeitet. Als Schlagzeuger, Komponist und Kurator war er über Jahrzehnte eine der prägenden Gestalten der Neuen Musik. Das letzte Werk, das Matthias Kaul fertigstellen konnte, war »Shower«. Diese Arbeit ging nie von einer Idee, etwas Vorgefasstem oder Vorgedachtem aus, sondern hat immer geforscht, entwickelt, entfaltet aus dem, was wirklich da ist.

Mitwirkende: Matthias Kaul (Konzept, Komposition), Elisabeth Bohde (Regie), Torsten Schütte (Klangkörper), Manuel Melzer (Technik, Ausstattung)

Die Performance ist für wenige Tage hier online verfügbar.


Eintritt frei
Infos: www.theaterwrede.de/shower/

Eine Veranstaltung von Matthias Kaul & Pilkentafel.Das Ensemble in Kooperation mit dem theater wrede+, Oldenburg, gefördert von der Stiftung Niedersachsen

Gehörgänge zu Gast beim »Baucafé EXTRA«

HCL-Ensemble

Seit Beginn der Gehörgänge ist das HCL-Ensemble, gegründet von Hannes Clauss, die Hausband der Reihe. In diesem Jahr feiert das HCL-Ensemble sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass spielte die Urzelle des Ensembles im Mai 2020 auf der Bühne des Globe, Oldenburg, drei Stücke in freier Improvisation. Pianist Sebastian Venus und Schlagzeuger Hannes Clauss tasten sich gleichermaßen mit Einfühlunsgvermögen und Verve in entlegene Bereiche von Instant Composition Music vor, loten die Möglichkeiten ihres Instrumentariums aus, lassen es miteinander tanzen und ringen und fördern wie nebenbei ein Stück zeitgenössischer Musik zu Tage, das die ganze Bandbreite von wütendem Aufbegehren bis zur Beschäftigung mit der Stille umfasst.

Mitwirkende: Sebastian Venus (Synthesizer, Klavier), Hannes Clauss (Schlagwerk)
Dauer: ca. 15 min

Infos und Freischaltung des Links auf: www.globe-oldenburg.de

Eine Veranstaltung der Gemeinnützigen Kulturgenossenschaft Globe e.G.

Digital Diary!

Blauschimmel Atelier

Das BlueScreen Ensemble hat in einem Zeitraum von neun Monaten unterschiedliche Musikerinnen und Musiker zum gemeinsamen Improvisieren eingeladen. Das Motto: experimentieren und Neues ausprobieren. Die Idee war, aus diesen musikalischen Begegnungen ein digitales Tagebuch zu erstellen, welches ein Jahr lang die gemeinsame Arbeit mit anderen Kunstschaffenden dokumentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Entstanden sind 29 außergewöhnliche sehens- und hörenswerte Video-Clips, die online auf www.blauschimmel-digitaldiary.de sowie auf Oldenburg Eins zu sehen sind.

Leitung: Jochen Fried, Multimedia: Mirco Dalos

Infos: jochen.fried@blauschimmel-atelier.de und Tel. 0441.2480.999 und
www.blauschimmel-digitaldiary.de

Ein Projekt des Blauschimmel Ateliers Oldenburg in Kooperation mit klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest, dem Institut für Musik der Universität Oldenburg sowie Oldenburg Eins. Gefördert von LAGS-Soziokultur aus Mitteln des Landes Niedersachsen, klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest und der Vereinten Oldenburger Sozialstiftung.

Hörgänge Oldenburg

Ein Hörspiel-Projekt für den öffentlichen Raum von Christian Gude

Seit August 2013 entwickeln sich die »Hörgänge Oldenburg«. Es handelt sich hierbei um Hörspiele für Spaziergänger, verteilt im öffentlichen Raum der Stadt. Die Hörspiele können von jedermann jederzeit aus dem Internet heruntergeladen, vor Ort mit dem Smartphone per QR-Code abgerufen oder auf vorbereiteten mp3-Playern ausgeliehen werden.

Infos: Tel. 0441.235.3208 und www.hoergaenge.net

Ein Projekt des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst Oldenburg in Kooperation mit der Landesbibliothek Oldenburg. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Stiftung Niedersachsen, der Oldenburgischen Landschaft, klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest sowie der HörTech gGmbH Oldenburg.

Förderer:

Klangpol