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Ab SO 31.5. / 16 Uhr / auf www.globe-oldenburg.de

Gehörgänge zu Gast beim »Baucafé EXTRA«

HCL-Ensemble

Seit Beginn der Gehörgänge ist das HCL-Ensemble, gegründet von Hannes Clauss, die Hausband der Reihe. In diesem Jahr feiert das HCL-Ensemble sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass spielte die Urzelle des Ensembles im Mai 2020 auf der Bühne des Globe, Oldenburg, drei Stücke in freier Improvisation. Pianist Sebastian Venus und Schlagzeuger Hannes Clauss tasten sich gleichermaßen mit Einfühlunsgvermögen und Verve in entlegene Bereiche von Instant Composition Music vor, loten die Möglichkeiten ihres Instrumentariums aus, lassen es miteinander tanzen und ringen und fördern wie nebenbei ein Stück zeitgenössischer Musik zu Tage, das die ganze Bandbreite von wütendem Aufbegehren bis zur Beschäftigung mit der Stille umfasst.

Mitwirkende: Sebastian Venus (Synthesizer, Klavier), Hannes Clauss (Schlagwerk)
Dauer: ca. 15 min

Infos und Freischaltung des Links auf: www.globe-oldenburg.de

Eine Veranstaltung der Gemeinnützigen Kulturgenossenschaft Globe e.G.

Ab SO 31.5. jeweils sonntags um 20 Uhr / live auf youtube, danach auf dem OHM-Vimeo-Kanal

ONE MINUTE HERE

Ein audiovisuell coroneskes Musikprojekt

März 2020: Das öffentliche und kulturelle Leben wird weltweit massiv heruntergefahren. Die Covid-19-Pandemie hat uns alle erreicht. Das gibt zu denken, zu beobachten, festzuhalten. Nicht aufgeben, sondern Kreativität bewahren – zu spannend sind die Entwicklungen, als sie einfach nur zur Kenntnis zu nehmen. Mit dieser Motivation haben sich KünstlerInnen und KomponistInnen für das Medienkunstprojekt »ONE MINUTE HERE« zusammengetan. Entstanden sind 40 einminütige Minimal-Videos mit Bildern aus aller Welt, die einen Ort oder eine Situation während des Shutdowns für die Dauer von einer Minute in Zeitlupe festhalten. Die KomponistInnen unterlegten die Videos mit exklusiven musikalischen Miniaturen. Das Ergebnis zeigt Spannendes, Trauriges, Merkwürdiges, aber auch Amüsantes aus einer besonderen Zeit.
Die Ur-Aufführung aller Werke ist im Rahmen des Musikfestivals Bremer Hausmusikwoche im Konzertsaal der Hochschule für Künste Bremen geplant.

Komposition: Siegrid Ernst, Johannes W. Schäfer, Juan Maria Solare, Ezzat Nashashibi
Komposition und Videokunst: Alexander Derben

Infos: abk-ev.de/

Ein Projekt des Arbeitskreises Bremer Komponisten & Komponistinnen e.V.

Hier geht es zum Trailer.

SO 28.6. / 19 Uhr / Sendesaal Bremen und als Livestream

EIN STÜCK – EIN KONZERT II: Neue Musik im Sendesaal

Mit dem Ensemble New Babylon

Programm:
Morton Feldman (1926 - 1987): »Piano and String Quartet« (1985)

Wenn ein einzelnes Stück die Schönheit und die hypnotische Kraft von Morton Feldmans später Schaffensphase verkörpert, dann ist dies »Piano and String Quartet«. »My favourite piece in my whole life« nennt Feldman es selbst. Innerhalb seines Spätwerks wirkt es in seiner relativen Kürze und inneren Konzentration fast klassisch und dabei vielleicht eine Spur dichter als die anderen, zeitlich extrem dimensionierten Kompositionen jener Jahre. So lässt sich die innere Konsequenz der Musik und ihre niemals berechenbare, aber doch merkwürdig zwingende harmonische und klangliche Auffächerung direkter und unmittelbarer nachvollziehen als bei anderen Werken Feldmans aus jener Zeit. Die Schönheiten dieser Musik sind von intimer Größe und bestimmt in ihrer Verweigerung musikalischer Erzähllogik.

Dieses Konzert wird als Livestream-Konzert gesendet und von Radio Bremen Zwei mittgeschnitten. Sollte Publikum im Sendesaal erlaubt sein, wird dies noch bekannt gegeben.

Mitwirkende: Johannes Haase und Ekkehard Windrich (Violine), Hannah Craib (Viola), Esther Saladin (Cello), Mireia Vendrell del Álamo (Klavier)

Eintritt: 15.- / erm. 8.- / Mitglieder 7.50 / Bremen-Pass 3.- (Abholung an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn)
Infos: sendesaal-bremen.de/produkt/ensemble-new-babylon-morton-feldman/ und www.ensemblenewbabylon.com/de/startseite/
Link zum Livestream: t.b.a.

_Eine Veranstaltung des Ensembles New Babylon GbR. Die Konzertreihe „Ein Stück – ein Konzert“ wird gefördert vom Musikfonds e. V. mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Ernst von Siemens Musikstiftung, dem Senator für Kultur Bremen, von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest und der Waldemar Koch Stiftung.

Digital Diary!

Blauschimmel Atelier

Das BlueScreen Ensemble hat in einem Zeitraum von neun Monaten unterschiedliche Musikerinnen und Musiker zum gemeinsamen Improvisieren eingeladen. Das Motto: experimentieren und Neues ausprobieren. Die Idee war, aus diesen musikalischen Begegnungen ein digitales Tagebuch zu erstellen, welches ein Jahr lang die gemeinsame Arbeit mit anderen Kunstschaffenden dokumentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Entstanden sind 29 außergewöhnliche sehens- und hörenswerte Video-Clips, die online auf www.blauschimmel-digitaldiary.de sowie auf Oldenburg Eins zu sehen sind.

Leitung: Jochen Fried, Multimedia: Mirco Dalos

Infos: jochen.fried@blauschimmel-atelier.de und Tel. 0441.2480.999 und
www.blauschimmel-digitaldiary.de

Ein Projekt des Blauschimmel Ateliers Oldenburg in Kooperation mit klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest, dem Institut für Musik der Universität Oldenburg sowie Oldenburg Eins. Gefördert von LAGS-Soziokultur aus Mitteln des Landes Niedersachsen, klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest und der Vereinten Oldenburger Sozialstiftung.

Hörgänge Oldenburg

Ein Hörspiel-Projekt für den öffentlichen Raum von Christian Gude

Seit August 2013 entwickeln sich die »Hörgänge Oldenburg«. Es handelt sich hierbei um Hörspiele für Spaziergänger, verteilt im öffentlichen Raum der Stadt. Die Hörspiele können von jedermann jederzeit aus dem Internet heruntergeladen, vor Ort mit dem Smartphone per QR-Code abgerufen oder auf vorbereiteten mp3-Playern ausgeliehen werden.

Infos: Tel. 0441.235.3208 und www.hoergaenge.net

Ein Projekt des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst Oldenburg in Kooperation mit der Landesbibliothek Oldenburg. Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Stiftung Niedersachsen, der Oldenburgischen Landschaft, klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest sowie der HörTech gGmbH Oldenburg.

Förderer:

Klangpol