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Sa., 16. Juni 2018 ab 19 Uhr entlang der Peterstraße

LANGE NACHT DER MUSIK zum fünften Mal in Oldenburg

Enorme musikalische Breite bis hin zu Uraufführungen

Seit Jahren verwandelt „klangpol“ zum bundesweiten „Tag der Musik“ die Oldenburger Peterstraße in eine Klangmeile. In gut einem Dutzend Räumen und auf Freiflächen, wie z.B. direkt vor dem PFL, wird in Kurz-Konzerten Musik der Gegenwart aufgeführt. Das Publikum, jung und alt, ist eingeladen, von einem Ort zum anderen zu flanieren und möglichst viel Live-Musik aufzunehmen. Neben Konzerten sind Performances und Installationen zu erleben, aber auch Mitmach-Spiele werden angeboten. Für alle Veranstaltungen an diesem Abend gilt: Eintritt frei. Für das leibliche Wohl der Besucher ist ebenfalls gesorgt.
In diesem Jahr stellt sich in einem „Forschungspavillon“ die Hörforschung in Oldenburg vor. Dort präsentieren sich 5 Forschungseinrichtungen gemeinsam an einem Platz: Expertinnen und Experten der Oldenburger Hörforschung geben Einblicke in aktuelle Forschung, informieren über Hören und Schwerhörigkeit und laden ein zum Mitmachen, Ausprobieren und HÖREN. Besonders für jüngere Besucher interessant - das Ausmessen von Kopfhörern. Hier wird die Frage beantwortet: Höre ich meine Musik zu laut, schädige ich mein Gehör?

Für die LANGE NACHT DER MUSIK 2018 bieten die Netzwerkpartner aus Oldenburg und Bremen mehr als 30 Beiträge an, die mehrfach wiederholt werden. Einige wenige Gäste erweitern das Programm. In diesem Jahr wird es 6 Uraufführungen geben. Die Sopranistin Hasti Molavian präsentiert ein neues Werk für Stimme solo des palästinänsisch-israelischen Komponisten Samir Odeh im Konzert des „e-mex-ensemble“ für Orgel, Flöte, Stimme und Live-Elektronik. Der Komponist wird zur Uraufführung nach Oldenburg kommen. Selbst bei einem Mitmach-Spiel, das als Installation mit Klängen und einem gewaltigen Block aus Schokolade daherkommt, gibt es eine Uraufführung. Ein weiteres Beispiel aus den 30 Beiträgen ist die Vorstellung neuer Instrumente. Dies ist ein Aspekt des gemeinsamen Projektes vom Blauschimmel Atelier mit der HörTech gGmbH, in dem Klangerzeuger eingesetzt werden, die durch Bewegungen gesteuert werden.
Der Oldenburger Trommler Hannes Clauß und Gründer der Reihe „Gehörgänge“ ist mit dem „HCL-Ensemble“ und dem „Trio Mach“ zu erleben, beide durch Gastmusiker verstärkt und im Wilhelm13 zu hören. Ebenfalls zum Gebiet der Improvisation und aus der Welt zwischen Jazz und neuen Klängen gastieren vier Gäste aus Hannover mit ihrem Projekt „reziprok“. Elke Schipper und Günther Christmann (Hohe Ufer Konzerte) gehören seit Jahrzehnten zur Impro-Szene Deutschlands und verbinden in ihrem Projekt akustisches Material mit einer elektronischen Bearbeitung. Die Klänge von Stimme, Cello oder Posaune werden simultan vom vierten Mitglied der Gruppe anhand einer speziellen Software verändert, wodurch gänzlich andere Klänge entstehen.
Werke von Karlheinz Stockhausen, den meisten ist der Name bekannt, nicht viele haben aber auch seine Musik gehört, ist in zwei Konzertbeiträgen zu hören. Das „Atelier Neue Musik“ der Hochschule für Künste Bremen präsentiert „Kontakte“, ein zentrales Werk nicht nur für Stockhausen, sondern für den gesamten Bereich der Verbindung akustischer Musik mit Elektronik bzw. Zuspielbändern. Aufregend ist, wie aktuell dieses 1958 entstandene Werk noch heute klingt. Ein zweiter Beitrag widmet sich drei Kompositionen für Trompete, Synthesizer und Schlagwerk und stellt vom Solo bis zum Trio Einzelwerke aus der Oper SAMSTAG aus LICHT von 1983 vor. Mit diesem Beitrag des oh ton-ensemble auf der Freifläche vor dem PFL beginnt in diesem Jahr die Lange Nacht der Musik.


Eine Veranstaltung der HörTech gGmbH in Kooperation mit dem Oldenburgischen Staatstheater und oh ton e.V. für „klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest“
Gefördert durch das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die Stadt Oldenburg.

Infos unter: www.klangpol.de
Ansprechpartner: Thomas Spielmann
Kontakt@klangpol.de // Tel.: 0441 - 776 736

Programm der Langen Nacht der Musik 2018

Rasenfläche an der Wallschule
Forschungspavillon
Expertinnen und Experten der Oldenburger Hörforschung
geben Einblicke in aktuelle Forschung, informieren über
Hören und Schwerhörigkeit und laden ein zum Mitmachen,
Ausprobieren und HÖREN.

19:00 Uhr

Friedenskirche
„Ensemble New Babylon“
Christian Wolff (1934-): Exercise no. 15-18 for free instrumentation (1975)
Giacinto Scelsi (1905-1988): Ko Lho für Flöte und Klarinette (1966)
Andreas Paparousos (1975-): 3•3 für Piccolo-Flöte, Bassklarinette, Hammond Orgel (2018, UA)
Flöte: Isabelle Raphaelis, Klarinette: Nayoung Cheong, Hammond Orgel: Mireia Vendrell del Álamo
Dauer: ca. 30 min

PFL Freifläche
Stockhausen Tänze (oh ton e.V.)
Karlheinz Stockhausen (1928-2007):
Oberlippentanz für Piccolo-Trompete
Nasenflügeltanz für einen Schlagzeuger und einen Synthesizer-Spieler,
Kinntanz Version für Euphonium, einen Schlagzeuger, einen Synthesizerspieler,
aus: Luzifers Tanz vom Samstag aus Licht (1983)
Piccolo-Trompete, Euphonium: Paul Hübner, Schlagzeug: Michael Pattmann, Synthesizer: Patricia Martins
Dauer: ca. 30 min

Forum St. Peter
Tonspurenensemble (DTKV Nordwest)
Ronald Poelman (1954): Three Soundscapes für Violine und Klavier (2016)
Ronald Poelman (1954): Tao Te King Musik zu sechs Versen von Lao Tse für Klavier, Violine und Sprechstimme (2016)
Violine: Guido Eva, Klavier: Ronald Poelman, Sprecherin: Dominique Forest-Poelman, Malerei: Beate Simon
Dauer: ca. 20 min

Flöte Mobil
Delphine Roche spielt an wechselnden Orten im Freien:
Claude Debussy (1862 - 1918): ›Syrinx‹ (1913)
André Jolivet (1905 - 1974): 1. Satz aus ›Ascèses‹ (Askese),
5 Stücke für Flöte (1967)
»Pour que demeure le secret, nous tairons jusqu au silence/
Damit das Geheimnis bleibt, werden wir bis zur Stille schweigen«

19:15 Uhr

PFL Großer Saal
Motion-Sound-Electronics (Blauschimmel e.V & Hörtech gGmbH)
Neue Klangwelten erobert das Bluescreen-Ensemble mit durch den Klangkünstler und Physiker Thomas Bisitz eigens für das Ensemble entwickelten, elektronischen Musikinstrumenten. Die kleinen Geräte reagieren auf Bewegung und setzen diese in kreativ-verrückte Klänge der improvisierten Bühnenperformance um. Begleitet wird das Musikprogramm durch Live-Visuals von dem Medienkünstler Jörg Scheel
Das BlueScreen-Ensemble unter der Leitung von Jochen Fried mit dem Musik-Elektronik-Künstler Thomas Bisitz
Dauer: ca. 15 min

PFL Vortragssaal
r e z i p r o k (Hannover)
In ihrem Projekt reziprok geht es den vier Musikern vor allem um die elektronische Umformung instrumentaler und vokaler Klänge. Das von Joachim Heintz entwickelte und live gespielte Programm ALMA trifft dabei auf frei improvisierte musikalische Prozesse, in denen die Klänge von Cello, Posaune, Percussion und Stimme bereits als dynamisches Material entfaltet werden und zu einer jeweils eigenen musikalischen Sprache transformiert und gebunden sind. Neben ihren Möglichkeiten, dieses Material fortschreitend zu fragmentieren und zu synthetisieren greift ALMA mit einem Anteil an Unvorhersehbarkeit in die Schichten und den Ablauf des musikalischen raum-zeitlichen Gefüges ein. Elektronik wird in diesem interaktiven Zusammenspiel vom Werkzeug zum Instrument.
Der Anspruch von reziprok zielt dabei auf die Erweiterung klanglicher Erfahrungen und die Reflexion des eigenen musikalischen Verhaltens.
Cello, Posaune, Zither : Günter Christmann, Percussion: Michael Griener, Elektronik / "Alma": Joachim Heintz, Stimme: Elke Schipper
reziprok wird maßgeblich gefördert durch die STIFTUNG NIEDERSACHSEN
Dauer: ca. 30 min

Wilhelm 13
KLANK – Der normale Beruf / Teil 1 (S.Y.L.K.E e.V.)
KLANK - DER NORMALE BERUF / IN DREI TEILEN wünscht die Begegnung mit der der Neuen Musik frisch eingestellten Öffentlichkeit zur musikalischen Klärung der Frage: Was ist denn eigentlich ihr normaler Beruf?
Hierzu wird ein konzertanter Arbeitsprozess des Bremer MusikAktionsEnsembles spielerisch durch die wichtigsten Pausen des arbeitenden Menschen verständlich in drei Teile geteilt: Frühstückspause, Mittag, Feierabend.
Die musikalischen Arbeitsschritte werden nach den Pausen da wieder aufgenommen, wo sie beendet wurden, wobei die gespielten Abschnitte gegliedert sind nach Planung-Revision-Fertigwerden.
Die musikalische Darstellung der Arbeitsprozesse erfolgt durch Geige, Kontrabass, Alltagsperkussion, Gitarre und Schnick.
Bremer MusikAktionsEnsemble KLANK: Christoph Ogiermann, Tim Schomacker, Reinhart Hammerschmidt, Markus Markowski
Dauer: ca. 20 min

Forumskirche St. Peter
Flöte und Kontrabass (oh ton e.V.)
Claude Debussy (1862-1918): Syrinx für Flöte (1913)
Beat Furrer (1954-): Ira - Arca für Bassflöte und Kontrabass (2010)
John Eckhardt (1974-): Xylobiont für Kontrabass (2018)
Flöte: Delphine Roche, Kontrabass: John Eckhardt
Dauer: ca. 20 min

Garnisonkirche
BrizzelRaschelPing – Ohrenkino aus der Geräuscheküche (ABK e.V.)
Brizzelraschelping? Genau das! Aus natürlichen und synthetischen Klängen, die mithilfe von Spieluhren, Motoren, Dosen, Oszillatoren, Filtern und vielem mehr entstehen, nehmen Klangkünstler Marc Pira und Komponist Johannes W. Schäfer das Publikum mit auf eine akustische und visuelle Entdeckungsreise. Also: Auf ins Schlaraffenland der Klänge!
Objekte und Elektronik: Marc Pira und Johannes W. Schäfer
Dauer: ca. 20 min

19:30 Uhr

Klangpolarstation 2 – Steinkreis-Denkmal neben dem PFL
Duo Djembassy - Klang und Grooveimprovisationen (DTKV Nordwest)
Im Dialog zwischen Instrument und eigenem Körper loten Djembassy die Klänge mit vielfältigen, teils ungewöhnlichen Instrumental- und Vokaltechniken aus. Kontrabass und Djembe bilden dabei ihre Ausgangsformation, die sie nach Bedarf erweitern. Es entstehen Stücke mit expressiven Grooves, weitem Klang und allen Farbschattierungen dazwischen.
Percussion: Ulla Schmidt, Kontrabass: Jens Piezunka
Dauer: ca. 20 min

Edith Russ Haus Seminarraum
Live-Coding: Demonstration von im Konzert programmierter Musik (Hörtech gGmbH)
Livecoding ist eine künstlerische Performance Praxis, die Programmieren als Medium während eines Konzertes nutzt. Graham Coleman improvisiert Musik mit Hilfe der Programmiersprachen "ChucK" und "Supercollider". Es werden rhythmische und melodische Strukturen aufgebaut und für Loops eingesetzt. Die gesamte Musik wird während des Events neu geschaffen. Komposition, Improvisation und Aufführung finden gleichzeitig statt. Während des Konzertes wird der Prozess für das Publikum erklärt und kommentiert.
Laptop/Elektronik: Graham Coleman
Dauer: ca. 30 min

Turnhalle Wallschule
Stockhausen Kontakte (HfK Bremen)
Karlheinz Stockhausen (1928-2007): Kontakte für elektronische Klänge, Klavier und Schlagzeug (1960) Dauer: ca. 35 min
Klavier: Hwa-Kyung Yim, Schlagzeug: Corey Rae, Klangregie: Ehsan Ebrahimi
Dauer: ca. 35 min

Aula Staatliche Baumanagement
Gitarre, Saxophon und Elektronik (oh ton e.V.)
Florian Wöber (1988-): I just saw an McDxxxxd’s ad before the video started für E-Gitarre, Alt- und Tenor-Saxophon und Live-Elektronik (2018) Uraufführung
E-Gitarre: Steffen Ahrens, Saxophon: Mark Lorenz Kysela, Klangregie: Florian Wöber.
Dauer: ca. 20 min

Rasenfläche am Edith-Russ-Haus
Reibung am Schokostrom
Interaktive Klanginstallation von Sebastian Hanusa (1976-)
mit Schokoblock und Elektronik (2018, UA)
Es geht um den Genuss, den am Schaben und Streicheln, am Reiben und Raspeln – und das Sich-dabei-zuhören.
Aber es geht auch um den Schokostrom, der lebendig wird, sobald man Hand anlegt: Im Inneren des Schokoblocks
verborgen und im Laufe des Abends frei- und trockengelegt in sechs Soli sowie auf einer offenen Bühne für alle,
die gerne hören, wie sie schaben und schmecken, was sie gehört haben.

Klanginstallation von 19.30 bis 23.30 Uhr
Sechs Soli am Schokostrom um 19.30, 20.15, 21.00, 21.45,
22.30 und 23.15 Uhr
Sebastian Hanusa (Schokoblock/Elektronik)
Dauer der Soli: je ca. 15 Minuten

19:45

Forum St. Peter
Trio für Klavier, Violine und Violoncello (Oldenburgischen Staatstheaters & DTKV Nordwest)
Christoph J. Keller (1959-): Klaviertrio (2018) Uraufführung
1. Preludio lirico - 2. Scherzo- Danza ironica - 3. Finale- Reminiscenzza
Klavier: Christoph Keller, Violine: Holger Zindler, Violoncello: Norbert Körner
Dauer: ca. 30 min

Garnisonkirche
Kontrabass, Stimme und Elektronik (ABK e.V)
Jamilia Jazylbekova (1971-): Aikyon II für Stimme, Kontrabass und Elektronik (2018)
Uraufführung
Aus dem Kasachischen; aikyn: ai - der Mond, kyn - die Sonne.
Musiker und Elektronik treten (fungieren) als Gegensätze auf, die einander ergänzen und eine Einheit bilden. Gleichzeitig ist es auch ein Liebeswort: „Du bist für mich ein Universum, der Mond und die Sonne, Ganzheit, Licht und Dunkelheit.“
Stimme: Jamilia Jazylbekova, Kontrabass: Johannes W. Schäfer
Dauer: ca. 15 min

20:00

Friedenskirche
Duos und Trio für Flöte Violoncello und Gitarre (Musikschule der Stadt Oldenburg)
Toru Takemitsu (1930-1996): Cape Cod (aus Toward the sea für Altflöte und Gitarre, 1981)
Ester Mägi (1922-): Cantus für Violoncello und Gitarre (2012)
Klaus Hinrich Stahmer (1941-): Schwarze Zungen der Nacht“ und Kühle Sternenstraßen
aus Acht Nachtstücke für Bassflöte/Querflöte, Gitarre und Violoncello, 1983/90)
Flöte: Karsten Greth, Violoncello: Gerke Jürgens, Gitarre: Celia Spielmann
Dauer: ca. 20 min

PFL Veranstaltungssaal
Motion-Sound-Electronics (Blauschimmel e.V & Hörtech gGmbH)
Neue Klangwelten erobert das Bluescreen-Ensemble mit durch den Klangkünstler und Physiker Thomas Bisitz eigens für das Ensemble entwickelten, elektronischen Musikinstrumenten. Die kleinen Geräte reagieren auf Bewegung und setzen diese in kreativ-verrückte Klänge der improvisierten Bühnenperformance um. Begleitet wird das Musikprogramm durch Live-Visuals von dem Medienkünstler Jörg Scheel
Das BlueScreen-Ensemble unter der Leitung von Jochen Fried mit dem Musik-Elektronik-Künstler Thomas Bisitz
Dauer: ca. 15 min

20:15

Rasenfläche am Edith-Russ-Haus
Solo am Schokostrom
Sebastian Hanusa (Schokoblock/Elektronik)
Dauer: ca. 15 Minuten

klangpolarstation – Freifläche (Steinkreis-Denkmal neben dem PFL)
Schlagzeug-Solo (HfK Bremen)
Nicolas Martynciow (1966-): Impressions für kleine Trommel und zwei Tom-Toms (1999)
Schlagzeug: Ching Wen Liu
Dauer: ca. 10 min

PFL Vortragssaal
r e z i p r o k (Hannover)
In ihrem Projekt reziprok geht es den vier Musikern vor allem um die elektronische Umformung instrumentaler und vokaler Klänge während des gemeinsamen Spiels.
Das von Joachim Heintz entwickelte und live gespielte Programm ALMA trifft dabei auf frei improvisierte musikalische Prozesse, in denen die Klänge von Cello, Posaune, Percussion und Stimme bereits als dynamisches Material entfaltet werden und zu einer jeweils eigenen musikalischen Sprache transformiert und gebunden sind. Neben ihren Möglichkeiten, dieses Material fortschreitend zu fragmentieren und zu synthetisieren greift ALMA mit einem Anteil an Unvorhersehbarkeit in die Schichten und den Ablauf des musikalischen raum-zeitlichen Gefüges ein. Elektronik wird in diesem interaktiven Zusammenspiel vom Werkzeug zum Instrument.
Der Anspruch von reziprok zielt dabei auf die Erweiterung klanglicher Erfahrungen und die Reflexion des eigenen musikalischen Verhaltens.
Cello, Posaune, Zither : Günter Christmann, Percussion: Michael Griener, Elektronik / "Alma": Joachim Heintz, Stimme: Elke Schipper
reziprok wird maßgeblich gefördert durch die STIFTUNG NIEDERSACHSEN
Dauer: ca. 30 min

Wilhelm 13
KLANK – Der normale Beruf / Teil 2 (S.Y.L.K.E e.V.)
KLANK - DER NORMALE BERUF / IN DREI TEILEN wünscht die Begegnung mit der der Neuen Musik frisch eingestellten Öffentlichkeit zur musikalischen Klärung der Frage: Was ist denn eigentlich ihr normaler Beruf?
Hierzu wird ein konzertanter Arbeitsprozess des Bremer MusikAktionsEnsembles spielerisch durch die wichtigsten Pausen des arbeitenden Menschen verständlich in drei Teile geteilt: Frühstückspause, Mittag, Feierabend.
Die musikalischen Arbeitsschritte werden nach den Pausen da wieder aufgenommen, wo sie beendet wurden, wobei die gespielten Abschnitte gegliedert sind nach Planung-Revision-Fertigwerden.
Die musikalische Darstellung der Arbeitsprozesse erfolgt durch Geige, Kontrabass, Alltagsperkussion, Gitarre und Schnick.
Bremer MusikAktionsEnsemble KLANK: Christoph Ogiermann, Tim Schomacker, Reinhart Hammerschmidt, Markus Markowski
Dauer: ca. 20 min

Kirche St. Peter
e-mex-ensemble (Essen)
Just finished I
Mauricio Kagel (1931-2008): Rrrrrrr …: Rondeña / Ragtime-Waltz (1981)
Diana Soh (1984-): [p] [k] [t] für Piccolo und Live-Elektronik (2012)
Carter Williams (1976-): Canticum canticorum für Sopran und Orgel (2016)
Sopran: Hasti Molavian, Flöte: Evelin Degen, Orgel: Matthias Geuting, Klangregie: Michael Pattmann,
Dauer: ca. 20 min

Aula Staatliche Baumanagement
Akkordeon und Elektronik (oh ton e.V.)
Michael Beil (1963-): Und Acht für Akkordeon und Elektronik (1998)
Charlotte Seither (1965-): Inventaire de départ für Akkordeon und Elektronik (2005)
Akkordeon: Margit Kern, Klangregie: Florian Wöber
Dauer: ca. 20min

20:30

Freifläche vor dem PFL
dRoff – Keyboard und Sampling (oh ton e.V.)
Mit seinem neuen Solo-Projekt besinnt sich der Berliner Pianist Roman Rofalski auf seine musikalischen Wurzeln. Aufgewachsen in den 1990er Jahren, war er fasziniert von allem, was die elektronische Musik zu bieten hatte. Von Detroit bis Dortmund, Mayday bis Tresor, Acid bis Trance, alles war ungemein spannend für den in Niedersachsen aufwachsenden Musiker.
Nun, 20 Jahre später, kehrt die Elektronik mit Macht zurück in Romans Leben: als Pianist des oh ton-ensemble beschäftigt er sich immer mehr mit synthetischen Klängen, für die Stockhausen Stiftung operiert er ausschließlich am Keyboard.
Sein Solo-Projekt bewegt sich zwischen alldem: zeitgenössische Klangsynthese, präpariertes Klavier, abstrakte Rhythmen, ostinate Patterns und eine Prise 90er-Jahre Clubsound.
Keyboard und Sampling: Roman Rofalski
Dauer: ca. 45 min

Edith Russ Haus Seminarraum
Live-Coding: Demonstration von im Konzert programmierter Musik (Hörtech gGmbH)
Livecoding ist eine künstlerische Performance Praxis, die Programmieren als Medium während eines Konzertes nutzt. Graham Coleman improvisiert Musik mit Hilfe der Programmiersprachen "ChucK" und "Supercollider". Es werden rhythmische und melodische Strukturen aufgebaut und für Loops eingesetzt. Die gesamte Musik wird während des Events neu geschaffen. Komposition, Improvisation und Aufführung finden gleichzeitig statt. Während des Konzertes wird der Prozess für das Publikum erklärt und kommentiert.
Laptop/Elektronik: Graham Coleman
Dauer: ca. 30 min

Turnhalle Wallschule
Werkstattkonzert (HfK Bremen)
Werke von Kompositionsstudierenden der HfK
ensembleANM
Dauer ca: 25 min

Forum St. Peter
RHYTHM for dancers (ABK e.V.)
Dietmar Kirstein: RHYTHM for dancers No.2 (2018) Uraufführung
Rhythm For Dancer No.2 wurde für den Berliner Tänzer/Choreographen Ingo Reulecke geschrieben. Das Stück ist eine minimalistische Wiederholung von verschiedenen klanglichen Facetten eines Akkordes, der sich über einem einfachen Bassriff entwickelt. Es passt sich Reuleckes einzigartigem, verschraubt-fragmentarisierten Tanzstil an und unterstützt Ihn bei der Erforschung des Raumes.
Tanz: Ingo Reulecke, Klavier: Dietmar Kirstein
Dauer: ca. 30 min

Garnisonkirche
BrizzelRaschelPing – Ohrenkino aus der Geräuscheküche (ABK e.V.)
Brizzelraschelping? Genau das! Aus natürlichen und synthetischen Klängen, die mithilfe von Spieluhren, Motoren, Dosen, Oszillatoren, Filtern und vielem mehr entstehen, nehmen Klangkünstler Marc Pira und Komponist Johannes W. Schäfer das Publikum mit auf eine akustische und visuelle Entdeckungsreise. Also: Auf ins Schlaraffenland der Klänge!
Objekte und Elektronik: Marc Pira und Johannes W. Schäfer
Dauer: ca. 20 min

20:45

Friedenskirche
Flöte und Kontrabass (oh ton e.V.)
Claude Debussy (1862-1918): Syrinx für Flöte (1913)
Beat Furrer (1954-): Ira - Arca für Bassflöte und Kontrabass (2010)
John Eckhardt (1974-): Xylobiont für Kontrabass (2018)
Flöte: Delphine Roche, Kontrabass: John Eckhardt
Dauer: ca. 20 min

PFL Veranstaltungssaal
Ensemble Tastissimo – Pianistenquartett (Uni Oldenburg)
Handgemenge und Fingertumult
Urmas Sisask (1960-): Opus 68 (aus: Die Spirale Symphonie für Klavier und vier Hände, 1998)
Alfred Schnittke (1934 -1998): Hommage an Igor Strawinsky, Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch, Klavier zu sechs Händen (1979)
Sören Sieg (1966): Siku siyu mbali (der Tag ist nicht fern) für Klavier achthändig (2017)
Ensemble Tatstissimo: Christiane Abt, Ruth Ense, Gabi Hoeltzenbein, Ronald Poelman
Dauer: ca. 30 min

Flöte Mobil
Delphine Roche spielt an wechselnden Orten im Freien:
Claude Debussy (1862 - 1918): ›Syrinx‹ (1913)
André Jolivet (1905 - 1974): 1. Satz aus ›Ascèses‹ (Askese),
5 Stücke für Flöte (1967)
»Pour que demeure le secret, nous tairons jusqu au silence/
Damit das Geheimnis bleibt, werden wir bis zur Stille schweigen«

21:00

Kirche St. Peter
e-mex-ensemble (Essen)
Just finished II
Samir Odeh-Tamimi (1970-): [Neues Stück] für Stimme solo (2018, Uraufführung)
Johannes Kreidler (1980-): rationalization--‐‑irrationalization für Glissando-Flöte, Audio- und Videozuspielung (2016)
Erik Janson (1967-): Tu es sanctus dominus Deus solus (aus: Orationes Francisci Assisiensis, 2018) für Sopran und Orgel
Sopran: Hasti Molavian, Flöte: Evelin Degen, Orgel: Matthias Geuting, Klangregie: Michael Pattmann,
Dauer: ca. 25 min

Rasenfläche am Edith-Russ-Haus
Solo am Schokostrom
Sebastian Hanusa (Schokoblock/Elektronik)
Dauer: ca. 15 Minuten

klangpolarstation – Freifläche (Steinkreis-Denkmal neben dem PFL)
Schlagzeug-Solo (HfK Bremen)
Nicolas Martynciow (1966-): Impressions für kleine Trommel und zwei Tom-Toms (1999)
Schlagzeug: Ching Wen Liu
Dauer: ca. 10 min

Aula Staatliche Baumanagement
Gitarre, Saxophon und Elektronik (oh ton e.V.)
Florian Wöber (1988-): I just saw an McDxxxxd’s ad before the video started (2018, UA) für E-Gitarre, Alt- und Tenor-Saxophon und Live-Elektronik
E-Gitarre: Steffen Ahrens, Saxophon: Mark Lorenz Kysela, Klangregie: Florian Wöber.
Dauer: ca. 20 min

Garnisonkirche
Kontrabass, Stimme und Elektronik (ABK e.V)
Jamilia Jazylbekova (1971-): Aikyon II für Stimme, Kontrabass und Elektronik (2018)
Uraufführung
Aus dem Kasachischen; aikyn: ai - der Mond, kyn - die Sonne.
Musiker und Elektronik treten (fungieren) als Gegensätze auf, die einander ergänzen und eine Einheit bilden. Gleichzeitig ist es auch ein Liebeswort: „Du bist für mich ein Universum, der Mond und die Sonne, Ganzheit, Licht und Dunkelheit.“
Stimme: Jamilia Jazylbekova, Kontrabass: Johannes W. Schäfer
Dauer: ca. 15 min

21:15

PFL Vortragssaal
r e z i p r o k (Hannover)
In ihrem Projekt reziprok geht es den vier Musikern vor allem um die elektronische Umformung instrumentaler und vokaler Klänge. Das von Joachim Heintz entwickelte und live gespielte Programm ALMA trifft dabei auf frei improvisierte musikalische Prozesse, in denen die Klänge von Cello, Posaune, Percussion und Stimme bereits als dynamisches Material entfaltet werden und zu einer jeweils eigenen musikalischen Sprache transformiert und gebunden sind. Neben ihren Möglichkeiten, dieses Material fortschreitend zu fragmentieren und zu synthetisieren greift ALMA mit einem Anteil an Unvorhersehbarkeit in die Schichten und den Ablauf des musikalischen raum-zeitlichen Gefüges ein. Elektronik wird in diesem interaktiven Zusammenspiel vom Werkzeug zum Instrument.
Der Anspruch von reziprok zielt dabei auf die Erweiterung klanglicher Erfahrungen und die Reflexion des eigenen musikalischen Verhaltens.
Cello, Posaune, Zither : Günter Christmann, Percussion: Michael Griener, Elektronik / "Alma": Joachim Heintz, Stimme: Elke Schipper
reziprok wird maßgeblich gefördert durch die STIFTUNG NIEDERSACHSEN
Dauer: ca. 30 min

Wilhelm 13
KLANK – Der normale Beruf / Teil 3 (S.Y.L.K.E e.V.)
KLANK - DER NORMALE BERUF / IN DREI TEILEN wünscht die Begegnung mit der der Neuen Musik frisch eingestellten Öffentlichkeit zur musikalischen Klärung der Frage: Was ist denn eigentlich ihr normaler Beruf?
Hierzu wird ein konzertanter Arbeitsprozess des Bremer MusikAktionsEnsembles spielerisch durch die wichtigsten Pausen des arbeitenden Menschen verständlich in drei Teile geteilt: Frühstückspause, Mittag, Feierabend.
Die musikalischen Arbeitsschritte werden nach den Pausen da wieder aufgenommen, wo sie beendet wurden, wobei die gespielten Abschnitte gegliedert sind nach Planung-Revision-Fertigwerden.
Die musikalische Darstellung der Arbeitsprozesse erfolgt durch Geige, Kontrabass, Alltagsperkussion, Gitarre und Schnick.
Bremer MusikAktionsEnsemble KLANK: Christoph Ogiermann, Tim Schomacker, Reinhart Hammerschmidt, Markus Markowski
Dauer: ca. 20 min

21:30

Friedenskirche
Duos und Trio für Flöte, Violoncello und Gitarre (Musikschule der Stadt Oldenburg)
Toru Takemitsu (1930-1996): Cape Cod (aus Toward the sea für Altflöte und Gitarre, 1981)
Ester Mägi (1922-): Cantus für Violoncello und Gitarre (2012)
Klaus Hinrich Stahmer (1941-): Schwarze Zungen der Nacht“ und Kühle Sternenstraßen
aus Acht Nachtstücke für Bassflöte/Querflöte, Gitarre und Violoncello, 1983/90)
Flöte: Karsten Greth, Violoncello: Gerke Jürgens, Gitarre: Celia Spielmann
Dauer: ca. 20 min

Edith Russ Haus Seminarraum
Live-Coding: Demonstration von im Konzert programmierter Musik (Hörtech gGmbH)
Livecoding ist eine künstlerische Performance Praxis, die Programmieren als Medium während eines Konzertes nutzt. Graham Coleman improvisiert Musik mit Hilfe der Programmiersprachen "ChucK" und "Supercollider". Es werden rhythmische und melodische Strukturen aufgebaut und für Loops eingesetzt. Die gesamte Musik wird während des Events neu geschaffen. Komposition, Improvisation und Aufführung finden gleichzeitig statt. Während des Konzertes wird der Prozess für das Publikum erklärt und kommentiert.
Laptop/Elektronik: Graham Coleman
Dauer: ca. 30 min

Turnhalle Wallschule
Stockhausen Kontakte
Karlheinz Stockhausen (1928 - 2007): ›Kontakte‹
für elektronische Klänge, Klavier und Schlagzeug (1960)
Hwa-Kyung Yim (Klavier), Corey Rae (Schlagzeug) und
Ehsan Ebrahimi (Klangregie)
Dauer: ca. 35 Minuten

Forum St. Peter
Tonspurenensemble (DTKV Nordwest)
Ronald Poelman (1954): Three Soundscapes für Violine und Klavier (2016)
Ronald Poelman (1954): Tao Te King Musik zu sechs Versen von Lao Tse für Klavier, Violine und Sprechstimme (2016)
Violine: Guido Eva, Klavier: Ronald Poelman, Sprecherin: Dominique Forest-Poelman, Malerei: Beate Simon

21:45

Rasenfläche am Edith-Russ-Haus
Solo am Schokostrom
Sebastian Hanusa (Schokoblock/Elektronik)
Dauer: ca. 15 Minuten

PFL Veranstaltungssaal
Trio für Klavier, Violine und Violoncello (DTKV Nordwest (oder des Oldenburgischen Staatstheaters wie 2017))
Christoph J. Keller (1959-): Klaviertrio (2018) Uraufführung
1. Preludio lirico - 2. Scherzo- Danza ironica - 3. Finale- Reminiscenzza
Klavier: Christoph Keller, Violine: Holger Zindler, Violoncello: Norbert Körner
Dauer: ca. 30 min

22:00

klangpolarstation 2–Steinkreis-Denkmal neben dem PFL
Duo Djembassy - Klang und Grooveimprovisationen (DTKV Nordwest)
Im Dialog zwischen Instrument und eigenem Körper loten Djembassy die Klänge mit vielfältigen, teils ungewöhnlichen Instrumental- und Vokaltechniken aus. Kontrabass und Djembe bilden dabei ihre Ausgangsformation, die sie nach Bedarf erweitern. Es entstehen Stücke mit expressiven Grooves, weitem Klang und allen Farbschattierungen dazwischen.
Percussion: Ulla Schmidt, Kontrabass: Jens Piezunka
Dauer: ca. 20 min

Aula Staatliche Baumanagement
Akkordeon und Elektronik (oh ton e.V.)
Michael Beil (1963-): Und Acht für Akkordeon und Elektronik (1998)
Charlotte Seither (1965-): Inventaire de départ für Akkordeon und Elektronik (2005)
Akkordeon: Margit Kern, Klangregie: Florian Wöber
Dauer: ca. 20 min

Garnisonkirche
Mikhail Karikis: 102 Jahre Asynchron (Edith-Russ-Haus)
Eine audiovisuelle Performance, die die legendären, literarischen und filmischen Zusammenhänge zwischen der Erfindung der nachhaltigen Energieproduktion, Dante's „Inferno“, dem ersten abendfüllenden, italienischen Spielfilm und einer klanglichen Imagination der Hölle erforscht. Das Geothermie-Kraftwerk der Welt steht im toskanischen Teufelstal, dessen Landschaft der Legende nach Dante im 14. Jhdt. zu „Inferno“ inspiriert haben soll. 1911 hat Giuseppe de Liguoro das Werk verfilmt. Trotz der unzähligen visuellen Darstellungen der Hölle, die von dieser toskanischen Landschaft inspiriert wurden, sind ihre reichen Klänge stumm geblieben. Hier setzt 102 Asynchron ein. Der Performer steht zwischen zwei Leinwänden, auf der einen dokumentarische Aufnahmen des Teufelstals und des Kraftwerkes, auf der anderen Ausschnitte des Stummfilms, und verleiht der Hölle mit Sprache, Gesang, Orgel und Tonaufnahmen eine Stimme.
Performance: Mikhail Karikis, Orgel: Thorsten Ahlrichs, Stimme: Alexandra Varela
Dauer: ca. 45 min

22:15

Friedenskirche
Ensemble New Babylon
Christian Wolff (1934-): Exercise no. 15-18 for free instrumentation (1975)
Giacinto Scelsi (1905-1988): Ko Lho für Flöte und Klarinette (1966)
Andreas Paparousos (1975-): 3•2 für Flöte, Klarinette, Hammond Orgel (2018, UA)
Flöte: Isabelle Raphaelis, Klarinette: Nayoung Cheong, Hammond Orgel: Mireia Vendrell del Álamo
Ein Beitrag des Ensemble New Babylon
Dauer: ca. 30 min

PFL Vortragssaal
RHYTHM for dancers (ABK e.V.)
Dietmar Kirstein: RHYTHM for dancers No.2 (2018) Uraufführung
Rhythm For Dancer No.2 wurde für den Berliner Tänzer/Choreographen Ingo Reulecke geschrieben. Das Stück ist eine minimalistische Wiederholung von verschiedenen klanglichen Facetten eines Akkordes, der sich über einem einfachen Bassriff entwickelt. Es passt sich Reuleckes einzigartigem, verschraubt-fragmentarisierten Tanzstil an und unterstützt Ihn bei der Erforschung des Raumes.
Tanz: Ingo Reulecke, Klavier: Dietmar Kirstein
Dauer: ca. 30 min

PFL Freifläche
Stockhausen Tänze (oh ton e.V.)
Karlheinz Stockhausen (1928-2007):
Oberlippentanz für Piccolo-Trompete
Nasenflügeltanz für einen Schlagzeuger und einen Synthesizer-Spieler,
Kinntanz Version für Euphonium, einen Schlagzeuger, einen Synthesizerspieler,
aus: Luzifers Tanz vom Samstag aus Licht (1983)
Piccolo-Trompete, Euphonium: Paul Hübner, Schlagzeug: Michael Pattmann, Synthesizer: Patricia Martins
Dauer: ca. 30 min

22:30

Rasenfläche am Edith-Russ-Haus
Solo am Schokostrom
Sebastian Hanusa (Schokoblock/Elektronik)
Dauer: ca. 15 Minuten

Wilhelm 13
HCL Ensemble / Verborg (JMO e.V.)
Die Musik des HCL-Ensembles und Martin Verborg ist ständige Bewegung und Transformation - sie ist melodiös, geräuschhaft, lyrisch, kontrapunktisch, spielerisch, erzählerisch, abstrakt und dabei immer äußerst emotional.
Der Gast des HCL-Ensembles spielt in Kammermusik-Ensembles, Rock-, Blues-, Free-Jazzgruppen und arbeitete mit Tänzern und Pantomimen zusammen.
Posaune: Hans Kämper, Klavier: Sebastian Venus, Kontrabass: Reinhart Hammerschmidt, Schlagzeug: Hannes Clauss und Saxophon und Violine: Martin Verborg (als Gast)
Dauer: ca. 45 min

Edith-Russ-Haus, Seminarraum
Live-Coding: Demonstration von im Konzert programmierter Musik
Live-Coding ist eine künstlerische Performance Praxis, die Programmieren als Medium während eines Konzertes
nutzt. Graham Coleman improvisiert Musik mit Hilfe der Programmiersprachen ›ChucK‹ und ›Supercollider‹.
Es werden rhythmische und melodische Strukturen aufgebaut und für Loops eingesetzt. Die gesamte Musik wird
während des Events neu geschaffen. Komposition, Improvisation und Aufführung finden gleichzeitig statt. Während des Konzertes wird der Prozess für das Publikum erklärt und kommentiert.
Graham Coleman (Laptop/Elektronik)
Dauer: ca. 30 Minuten


22:45

PFL Veranstaltungssaal
Ensemble Tastissimo – Pianistenquartett (Uni Oldenburg)
Handgemenge und Fingertumult
Leo Smit (1900-1943): aus: Divertimento, für Klavier zu vier Händen (1940/42)
Alfred Schnittke (1934-1998): Hommage an Igor Strawinsky, Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch, Klavier zu sechs Händen (1979)
Sören Sieg (1966): Siku siyu mbali (der Tag ist nicht fern) für Klavier achthändig (2017)
Ensemble Tatstissimo: Christiane Abt, Ruth Ense, Gabi Hoeltzenbein, Ronald Poelman
Dauer: ca. 30 min

Klangpolarstation 6 – Parkplatz Katharinenstraße
Basswald & Lichtung (Hamburg) (oh ton e.V.)
Katrin Bethge (Overhead Projektionen) und John Eckhardt (Bass, DJ) schaffen seit über 10 Jahren gemeinsam audiovisuelle Situationen, in denen sie Komposition und selbstorganisierende Prozesse spielerisch in ein Gleichgewicht bringen. Unter Verwendung von lichtbrechenden Objekten, Flüssigkeiten und alltäglichen Materialien direkt auf der Oberfläche des Projektors lässt Katrin Bethge kosmische wie mikroskopische Räume aus Licht entstehen. John Eckhardts DJ-Sets haben ihr Augenmerk auf Bassmusik unterschiedlichster Art und aus unterschiedlichen Epochen, sind stets deep und stecken voller Überraschungen.
Liveprojektion: Katrin Bethge, Elektronik/ DJ: John Eckhardt
Dauer: ca. 60 min

23:15

Rasenfläche am Edith-Russ-Haus
Solo am Schokostrom
Sebastian Hanusa (Schokoblock/Elektronik)
Dauer: ca. 15 Minuten

23:30

Wilhelm 13
MACH / Nerlich (JMO e.V.)
Das Trio " MACH " spielt zeitgenössische Improvisierte Musik mit Einflüssen aus Jazz, Rock und Neuer Musik. Mit dem Sänger / Schauspieler Daniel Nerlich als Gast erweitert sich die breite musikalische Palette des Trios um experimentelles Songmaterial. Gestik, Wort und Musik verdichten sich zu einem eindrucksvollen Hör- und Seherlebniß.
Gitarre, Elektronik: Markus Markowski, Kontrabass: Reinhart Hammerschmidt, Schlagwerk: Hannes Clauss und Daniel Nehrlich als Gast
Dauer: ca. 45 min

LANGE NACHT DER MUSIK

Die LANGE NACHT DER MUSIK findet seit 2013 jeweils im Juni als gemeinsame Großveranstaltung der bei klangpol zusammengeschlossenen Netzwerkpartner statt. An einem Abend präsentieren sich dabei die unterschiedlichen Partner mit ihren Ensembles und den dort jeweils aktiven Künstlerinnen und Künstlern in zahlreichen Kurz-Konzerten, Installationen und Performances. Bei freiem Eintritt wird dabei in konzentrierter Form die Szene der aktuellen Kunstmusik im Nordwesten erfahrbar, in ihrem ganzen Reichtum und ihrer enormen Vielfalt.

Nach zwei Veranstaltungen in Oldenburg 2013 und 2014 fand 2015 die LANGE NACHT DER MUSIK sowohl in Oldenburg als auch, unter dem Titel LANGE NACHT DER AKTUELLEN MUSIK, in Bremen statt. Dabei verwandelte sich die »Kulturmeile« am Wall in eine Freiluftbühne, auf der zum Hören, Verweilen, Flanieren und Entdecken eingeladen wurde mit über 40 Konzerten unter anderem in der Kunsthalle, dem Goethe Theater, dem Wallsaal und der Kirche Unser Lieben Frauen. Und nachdem die LANGE NACHT DER MUSIK ein Jahr pausiert hatte, fand sie 2017 erneut mit großem Erfolg in Oldenburg statt.

Die LANGE NACHT DER MUSIK findet regelmäßig im Rahmen des bundesweit vom Deutschen Musikrat veranstalteten »Tag der Musik« statt.

Das Programm der LANGEN NACHT DER MUSIK 2013 sowie eine Dokumentation der Veranstaltung findet sich hier.

Das Programm der LANGEN NACHT DER MUSIK 2014 sowie eine Dokumentation der Veranstaltung findet sich hier.

Das Programm der LANGEN NACHT DER MUSIK 2015 in Oldenburg finden sich hier, das der in Bremen findet sich hier.

Das Programm der LANGEN NACHT DER MUSIK 2017 sowie eine Dokumentation der Veranstaltung findet sich hier.

Ein Projekt der Netzwerkpartner von klangpol.

Weitere Informationen:
klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest
Koordination: Thomas Spielmann / Marina Krause
c/o Oldenburgisches Staatstheater
Theaterwall 28
26122 Oldenburg

thomas.spielmann@klangpol.de
marina.krause@klangpol.de
www.klangpol.de

Veranstaltungsorte entlang der Peterstraße
1 Friedenskirche
2 PFL
3 Wilhelm 13
4 Turnhalle Wallschule
5 Edith-Russ-Haus
6 Forumskirche St. Peter
7 Forum St. Peter
8 Garnisionkirche
9 Staatliches Baumanagement
10 Forschungspavillon

k klangpolarstationen
k1 Freifläche vor dem PFL
k2 Steinkreis-Denkmal neben dem PFL
k3 Rasenfläche an der Kreuzung Katharinenstraße
Speis und Trank
Café des Oldenburgischen Staatstheaters
Knust Stullentruck
k4 Rasenfläche an der Kreuzung Katharinenstraße
Festivalinformationen
Alles an Informationen über die LANGE NACHT DER MUSIK und über die Neue Musik in Oldenburg und Bremen
Spiele und Mitmachaktionen
k5 Rasenfläche vor dem Edith-Russ-Haus
Schokostrom
k6 Parkplatz Katharinenstraße rechts vom PFL

Förderer:

Klangpol